Weißenhorn Relativ glimpflich ist gestern Morgen ein Zusammenstoß in Weißenhorn ausgegangen: Gegen 7.50Uhr radelte ein zwölfjähriges Mädchen auf dem Weg zur Schule offenbar, ohne auf den Verkehr zu achten, über die Ulmer Straße und wurde auf der Fahrbahn von einem Kleintransporter erfasst. Das Kind, das keinen Fahrradhelm trug, wurde gegen die Windschutzscheibe des Wagens geschleudert und dabei mittelschwer verletzt. Sanitäter brachten es ins Weißenhorner Krankenhaus. Die Ulmer Straße und die Günzburger Straße waren nach dem Unfall zunächst gesperrt, die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Am Lieferwagen entstand ein Schaden in Höhe von 2500 Euro.
Nach Angaben von Polizeihauptkommissar Hubert Schneider hätte der Zusammenstoß weitaus schlimmere Folgen haben können: „Das Mädchen hatte Glück im Unglück.“ Wie durch ein Wunder habe sich das Kind bei dem Aufprall keine schweren Kopfverletzungen zugezogen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war der 56-jährige Fahrer des Kleintransporters wohl nicht zu schnell unterwegs: „Wir können ihm keine Vorwürfe machen“, so Schneider. Offensichtlich fuhr das Mädchen direkt vor dem Lieferwagen auf die Straße: Auch eine Vollbremsung des 56-Jährigen konnte eine Kollision nicht mehr verhindern. (az, caj)