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Kindermuseum sieht dem Tod ins Auge

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Kindermuseum sieht dem Tod ins Auge

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    Ein Blickfang in „Erzähl mir was vom Tod“ wird der Seelenbaum.
    Ein Blickfang in „Erzähl mir was vom Tod“ wird der Seelenbaum. Foto: Foto: FEZ

    Neu-Ulm Kann man das Thema Tod kindgerecht aufbereiten? Diese Frage stellte sich dem Neu-Ulmer Ausschuss für Bürgerdienste, Familie und Kultur bei seiner jüngsten Sitzung. Anlass war die Vorstellung des kommenden Programms des Kindermuseums durch dessen Leiterin Dr. Helga Gutbrod – dem das Gremium am Ende doch einstimmig den Segen gab.

    „Erzähl mir was vom Tod“ ist der Titel der „interaktiven Ausstellung über das Davor und Danach“, die ab Oktober dieses Jahres am Petrusplatz gezeigt werden soll. Konzipiert wurde diese vom Berliner Kindermuseum im FEZ. „Erzähl mir was vom Tod“ soll dabei fast ohne Text auskommen. Stattdessen sollen die Räume wie das „Labor der Unsterblichkeit“ oder die „Galerie der Lebensalter“ laut Gutbrod als Bühnenbilder für eine freie Beschäftigung der Kinder mit dem Thema dienen. Zwei Betreuer pro Gruppe sollen auf die Fragen der jungen Besucher eingehen.

    Größerer Spielbereich als „zusätzlicher Farbklecks“

    Doch Klaus Panning (SPD) äußerte Zweifel daran, dass das Thema Kindern überhaupt vermittelbar sei. Dem trat Gutbrod entgegen: „Die Ausstellung kommt an, auch bei Kindern“, gab sie die Erfahrungen der Berliner Macher weiter. Sie plane aber, den Spielbereich für jüngere Kinder mit dem „Zauberwald“ zu erweitern – als „zusätzlichen Farbklecks“. „Wir wollen nicht ein Jahr lang ausschließlich mit dem Thema Tod in Verbindung gebracht werden“, sagte Gutbrod.

    Im Herbst kommenden Jahres soll dann „Hotel Global“ (Arbeitstitel), eine Erlebnisausstellung zum Thema Globalisierung, in das Kindermuseum kommen, das laut seiner Leiterin sehr gut ausgelastet ist: Bis Mai seien die Termine für Schulklassen „ziemlich ausgebucht“, insgesamt seien 450 Schulen im Adresspool des Museums. (mgo)

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