Zuschuss beschlossen, Baugebiet „Hinter den Gärten II“ verabschiedet
Pfaffenhofen Bebauungspläne und der Haushalt der partnerschaftlich geführten Musikschule gehörten zu den Themen, die in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung auf der Tagesordnung standen.
Gewerbegebiet: Im neuen „Gewerbegebiet Unterfeld“ im Westen des Ortsteils Roth plant IGK, ein Unternehmen für Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik, seinen neuen Standort. Städteplaner Erwin Zint hatte alle Stellungnahmen zu dem Vorhaben abgewogen und sah keine Hindernisse. Innerhalb des nächsten halben Jahres muss nun ein Bauantrag für das Firmengebäude eingereicht werden, innerhalb von weiteren 24 Monaten sollen die ersten Gebäude stehen.
Baugebiet: Auch der Bebauungsplan für das Neubaugebiet „Hinter den Gärten II“ in Beuren wurde von den Markträten verabschiedet. Der Plan von Architekt Martin Maslowski und Landschaftsarchitektin Elisabeth Wagner betrifft das Areal zwischen Heimstraße und Sportplatz. Dort sollen 34 Grundstücke entstehen. Einziger Kritikpunkt bei der vorangegangenen Besprechung war, dass die ursprünglich vorgesehene Nahwärmeversorgung wohl nicht umgesetzt werden kann. Dies hatte der Bund Naturschutz vorgeschlagen. Als einziger möglicher Anbieter sei noch die SWU im Rennen, teilte Maslowski dazu mit. Eine konkrete Zu- oder Absage liege jedoch noch nicht vor. Es sehe aber wohl so aus, dass selbst wenn Kindergarten, Grundschule, Sportheim und Feuerwehrhaus zusätzlich zu den Neubauten angeschlossen würden, ein Nahwärmewerk nicht ausgelastet sei. Gegen den Beschluss, diese Versorgung mit erneuerbarer Energie aus dem Plan zu streichen, stimmten mit den Räten Hildegard Feurich-Kähn, Rolf Gaßner, Johann Kast und Marlies Staudenecker vier Mitglieder der SPD. Bürgermeister Josef Walz versicherte jedoch, die Nahwärmeversorgung werde dennoch verwirklicht, falls sich ein Anbieter finde. Der Bebauungsplan als Ganzes wurde einstimmig beschlossen.
Musikschule: Die Marktgemeinde bezuschusst die Musikschule Weißenhorn/Pfaffenhofen wieder mit einem Betrag von rund 60 000 Euro. Seit 1991 kooperieren die Nachbargemeinden, um hochwertige musikalische Ausbildung anbieten zu können. Unterrichtsgebühren und Mitgliedsbeiträge können die anfallenden Kosten, bei denen die Personalkosten der Fachlehrkräfte mit 511 000 Euro den Löwenanteil ausmachen, nicht decken. Insgesamt benötigt das Projekt heuer Zuschüsse in Höhe von knapp 236 000 Euro. Der auf Pfaffenhofen entfallende Anteil bestimmt sich nach der Anzahl der Musikschüler, die aus der Marktgemeinde stammen. Dies sind aktuell 173 von insgesamt 683 Schülern. Gegen die Stimme von Rat Andreas Wöhrle (FWG) stimmten die Markträte dem Haushaltsplan der Musikschule zu. Wöhrle (FWG) hatte bereits im Vorjahr ein finanzielles Missverhältnis zwischen der finanziellen Unterstützung der Musikschule und der örtlichen Musikvereine gesehen und angeregt, die Höhe der Zuschüsse zu „deckeln“.
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