Landkreis/Ulm Bilderbuchwetter zum Start des Internationalen Museumstags dies und jenseits der Donau. Nach dem Mittagessen kamen die Kunstfreunde eintrittsfrei so richtig in Schwung. Neben immer begehrten Führungen hatten sich etliche Museumsteams unterm diesjährigen Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“ etwas Besonderes einfallen lassen.
Im Oberfahlheimer Landkreismuseum würzte der Günzburger Autorenverein um Manfred Enderle die pfiffige „Duckomenta“-Schau mit einer musikalisch untermalten Lesung aus seiner neuen Anthologie. Im Weißenhorner Heimatmuseum präsentierten NKG-Gymnasiasten das Unterrichtsprojekt „Schulwandbilder“.
Im Ulmer Museum wurde im Studio Archäologie die Ausstellung „Brennt wie Zunder“ um einen bereits in der Steinzeit aktiven parasitären Schwamm eröffnet. Blickfang war hier auch die Sonderausstellung „Auf Augenhöhe“, die mittelalterliche Kunstschätze mit modernen Werken kombiniert. Wanderbewegungen zur Kunsthalle Weishaupt (zur dortigen Schau „Auf den zweiten Blick“) ergaben sich wie von selbst: Die Raketengruppierung „First Spaceship on Venus“ (Sammlung FER) von 1998 stammt von der Schweizer Objektkünstlerin Sylvie Fleury, der Lebensgefährtin des Genfer Künstlers John Armleder, dessen mächtiges Leuchtstoffröhrenelement das aktuelle Fassadenornament der Kunsthalle ist. (roma)