Am Sonntagmittag glühten bei der Neu-Ulmer
Polizei
sozusagen die Drähte. Mehrere Anrufer berichteten fast zeitgleich, dass zwischen Ober- und
Unterfahlheim
neben der vielbefahrenen
ein Kamel unterwegs sei. Eine
Streife
, die daraufhin an den Ort des Geschehens beordert wurde, konnte das Wüstenschiff allerdings nicht ausfindig machen. Kein Wunder, denn die Besitzerin hatte das Trampeltier bereits eingefangen. Wie sich herausstellte, war der Hengst kurz zuvor aus seinem Stall ausgebüxt - mutmaßlich, weil er eine paarungsbereiten Kamelstute gewittert hatte. Ihren vergeblichen Einsatz nahmen die Polizisten dem
Kamelhengst
nicht übel. Da hierzulande paarungsbereite Kamelstuten eher Mangelware sind, sei es durchaus verständlich, dass der Hengst eine solche Gelegenheit sofort beim Schopfe gepackt habe.