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Hilfe: Mehr Geld für heimatlose Tiere

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Mehr Geld für heimatlose Tiere

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    Mehr Geld für heimatlose Tiere
    Mehr Geld für heimatlose Tiere

    Pfaffenhofen/Holzheim Das Weißenhorner Tierheim soll von den Kommunen künftig mit einem Euro pro Bürger und Jahr unterstützt werden: Dies hat der Kreisverband des bayerischen Gemeindetages empfohlen. Derzeit gilt eine Pauschale von 40 Cent – doch damit können die Tierpfleger die Kosten nicht decken. Die Räte in Pfaffenhofen und Holzheim stimmten den neuen Sätzen zu – in beiden Gremien wurde aber Kritik an den Kosten laut: Der Unterhalt der Tiere sei zu teuer. So kostet die Verpflegung einer Katze laut einer Beispielrechnung des Tierschutzvereins samt Wurmkur und Impfung monatlich 307 Euro. Ein Hund schlägt mit 500 Euro zu Buche. Ein nettes Herrchen oder Frauchen, das wünschen sich die Schützlinge des Tierheims Weißenhorn: Viele Katzen, Hunde und Kleintiere landen dort als Fundtiere. Bis zum glücklichen Tag der Adoption ist die Unterbringung allerdings nicht billig. Stolze 182000 Euro gebe das Tierheim jährlich allein für Fundtiere aus, berichtete Ursula Brauchle, zweite Bürgermeisterin in Holzheim, in einer Ratssitzung. Durch Zuschüsse würden davon nur 47000Euro gedeckt. Deshalb soll die Pauschale erhöht werden. Holzheim muss in Zukunft rund 1800Euro jährlich zahlen. Martin Volk von den Unabhängigen Wählern äußerte sich dagegen: „Das ist eine Steigerung von 150 Prozent“, monierte er. Paul Geiselmann (SPD) schlug vor, die Kostenentwicklung „aufmerksam zu beäugen“. Die Räte beschlossen die Erhöhung gegen die Stimme von Volk.

    Teure Pflege: Viele Menschen leben von ähnlich hohen Beträgen

    Im Pfaffenhofener Rat kritisierte Johann Kast (SPD) die Kosten der Tierpflege – in Deutschland müssten viele Menschen von etwa gleichen Beträgen leben: „Das schlägt dem Fass den Boden aus.“ Bürgermeister Josef Walz wandte ein, der Verein müsse seine Kosten decken. Rat Franz Walk (FWG) bezweifelte, dass „alle Behandlungen“ notwendig seien. Wer ein Tier aufnehme, müsse viel Geld an das Heim bezahlen. „Bei jedem Bauer bekomme ich eine Katze für 20 Euro“, so Walk. Die Räte beschlossen die höheren Sätze schließlich gegen drei Stimmen.

    Heuer wurde die alte Pauschale von 40 Cent je Einwohner bereits bezahlt – 30 Cent pro Kopf sollen noch überwiesen werden.

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