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Courage: Mehr Rechte für Kinder

Courage

Mehr Rechte für Kinder

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    Ein Plädoyer für Menschenrechte: Weißenhorner Realschüler haben die Lebensumstände von Gleichaltrigen in aller Welt in Szene gesetzt.
    Ein Plädoyer für Menschenrechte: Weißenhorner Realschüler haben die Lebensumstände von Gleichaltrigen in aller Welt in Szene gesetzt. Foto: Lea Kronmüller

    Weißenhorn Schau’ was auf der Welt passiert: Mit einem gemeinsamen Projekt haben Schulbands, Songgruppe und Theater-Arbeitsgruppe (AG) der Weißenhorner Realschule für Freiheit, Toleranz und Menschenrechte geworben. Die Schüler der siebten bis neunten Klassen spielten ein Theaterstück im Claretinerkolleg.

    Die jungen Schauspieler nahmen die Zuschauer mit auf eine Reise um die Welt. So wollten sie zeigen, dass Menschenrechte auch heute noch oft missachtet werden: Die ersten beiden Reiseziele waren Indien und Brasilien. Die Schülerinnen Marita Dirr, Selina Deigendesch und Sophia Trumpfheller machten auf das Schicksal vieler indischer Kinder aufmerksam, die täglich arbeiten müssen, um zu überleben und ihre Familie zu ernähren. Aber auch in Brasilien haben viele Kinder Probleme: Schülerin Antonia Ritter zeigte das Leben eines brasilianischen Teenagers, der auf der Straße lebt und Drogen nimmt. Nur durch die Hilfe eines Freundes schafft er, einen Neuanfang zu starten.

    Die wohl gewagteste Szene spielte anschließend in Afrika: Lena Fliegner musste als afrikanische Mutter zusehen, wie ihre Kinder von Soldaten entführt werden, damit sie im Krieg kämpfen können.

    Grausame Szene: Die Schwester töten oder selbst sterben

    Später steht ihr Sohn vor der Entscheidung, entweder seine Schwester zu töten, oder selbst zu sterben. Aber auch in Deutschland gibt es aus Sicht der Schüler Nachholbedarf: Sie setzten das Thema „Rechtsradikalismus“ in Szene und führten den Zuschauern vor Augen, wie wichtig Zivilcourage ist.

    Unterstützt wurde die Theater AG unter der Leitung von Lea Kronmüller durch Schulbands und Songgruppe der Realschule. Zu hören gab es nachdenkliche stimmende Lieder wie „Give Peace a Chance“, „Zombie“ und „Freiheit“. (az)

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