Historische Dampflok und weitere Höhepunkte locken nach Weißenhorn Von Anika Taiber


Weißenhorn Die vergangenen Wochen waren anstrengend für Bernhard Jüstel und Claus Oehme. Organisieren, werben, Plakate und Flyer verteilen. Aber jetzt sind beide zufrieden: „Wir haben ein wirklich breites Programm rund um den verkaufsoffenen Sonntag geschaffen“, sagt Bernhard Jüstel von der Arbeitsgruppe Mobilität und Stadtentwicklung in Weißenhorn.
Am Sonntag sind die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet
Am Wochenende ist in der Fuggerstadt viel geboten, Tausende Besucher werden erwartet. Am Samstag und Sonntag findet in der Altstadt jeweils von elf bis 17 Uhr ein Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt mit über 40 Ausstellern statt. Wer durch die Geschäfte bummeln will, kann das auch am Sonntag tun: Dann sind die Geschäfte von 13 bis 17 Uhr im gesamten Innenstadtbereich geöffnet.
Auch die Weißenhorner Museen laden zum Besuch ein. An beiden Tagen hat das Heimatmuseum von 14 bis 17 Uhr geöffnet, dort wird auch die Jahreskunstausstellung „Veränderung“ zu sehen sein. Am Sonntag können Besucher von 14 bis 16 Uhr einen Blick in das Archäologische Museum werfen.
Da der Muttertag ein Tag für die ganze Familie werden soll, gibt es auch ein Kinderprogramm: Um 15 Uhr beginnt am Sonntag in der Schranne eine Zaubershow.
Unbestrittener Höhepunkt für alle Dampflokfans werden die vier Pendelfahrten der historischen Lok 751118 von der Lokalbahn Amstetten-Gerstetten sein. Sie fährt vom Ulmer Hauptbahnhof über Neu-Ulm und Senden nach Weißenhorn. Dort wird sie jeweils eine halbe Stunde halten, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich den historischen Zug genauer anzuschauen. Wenn der Zug um 14.53 Uhr in Weißenhorn abfährt, wird er ganz besondere Gäste an Bord haben: Die Schützenkapelle Wallenhausen begleitet die dritte Fahrt bis nach Ulm und wieder zurück. „Die Dampflokfahrt ist etwas Besonderes, das wir bieten können – damit heben wir uns auch von anderen Städten ab“, sagt Jüstel.
Bernhard Jüstel von der Arbeitsgruppe Mobilität und Stadtentwicklung der Agenda 21 sowie Claus Oehme vom Gewerbeverband Weißenhorn haben die Aktionen maßgeblich organisiert. Rund um den verkaufsoffenen Sonntag und den Kunsthandwerkermarkt des Büros Graf sollen die Veranstaltungen auch Gäste von außerhalb anziehen. „Ich glaube, das erzeugt auch Nachhaltigkeit – die Menschen sehen, dass in Weißenhorn etwas los ist. Das wird in der ganzen Region wahrgenommen“, erklärt Oehme.
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