Weißenhorn Klopfende Herzen, kalter Schweiß und gefühlte 200 Grad hinter der Bühne: Für manchen Jungmusiker war die „Night of Voices“ im ausverkauften Weißenhorner Stadttheater der erste Auftritt vor Publikum. 14 Solokünstler und ein Jugendchor präsentierten sich vor dem Publikum. Organisiert hatte das Konzert die Weißenhorner Sängerin Regine Sauter. In ihrer Begrüßung beschwor sie die individuelle Kraft der Stimme: „Sie ist ein persönlicher Fingerabdruck der Seele, einzigartig wie jeder Mensch.“ Der Gesang stand bei der Nacht der Stimmen im Mittelpunkt: Von Whitney Houston bis zu den Eagles gab es weltbekannte Songs zu hören, stets mit persönlichen Noten der Nachwuchssänger interpretiert – teils mit Halb-Play-back, teils selbst begleitet mit Gitarre oder Piano. Mit dabei waren der Jugendchor Illerrieden „Vocalized“, Corinna Aschmer, Olivia Martinez, Chiara Stalla, Svenja Hörmann, Selena Ströhle, Ralf Richter, Franziska Strobel, Julia Stecker, Bettina Weiermüller, Leonie Jahn, Juliane und Susanne Kuhn, die elfjährige Leonie Rosenkranz und Britta Meixner, bekannt von der Band „The Cash“ – sie wurde begleitet von ihrem Bruder, dem Berufsmusiker Martin Meixner, bekannt von der Big Band „Opus One“.
„Wir sehen die Künstler nicht als Schüler und sie uns nicht als Lehrer“, sagte Sauter, die Leiterin der Gesangsschule „Intonale“ in Weißenhorn. Vielmehr fülle man die Rolle eines „Reisebegleiters“ für die jungen Talente. „Jeder Mensch hat Stimme, man muss sie nur zum Klingen bringen“, ist sich die Gesangslehrerin sicher. (az)