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03. Februar 2012 14:37 Uhr

Neu-Ulm

Polizei rettet Obdachlosen vor Kältetod

45-Jähriger liegt im Vollrausch in Flur

Die Polizei hat einen 45-Jährigen vor dem Kältetod gerettet. Die Beamten hatten am späten Donnerstagnachmittag einen Anruf erhalten, wonach im eiskalten Flur des Neu-Ulmer Obachlosenheims an der Leibnitzstraße ein hilfloser Mann liege. Den Grund für die Hilflosigkeit erkannten die Polizisten sofort: Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Aufgrund der Minustemperaturen und seines Zustands entschlossen sich die Beamten, den 45-Jährigen in "Schutzgewahrsam" zu nehmen. In einer Zelle auf der Wache konnte er dann seinen Rausch ausschlafen. Seine Ruhestatt kannte er bereits: Bereits die vorherige Nacht hatte er dort verbracht. Am Mittwochabend hatte ihn die Polizei eingesperrt, nachdem es zwischen ihm und seiner Lebensgefährtin, mit der er sich im Obdachlosenheim ein Zimmer teilte, einen handfesten Streit gegeben hatte. Als er am Donnerstagvormittag die Arrestzelle wieder verlassen durfte, rieten ihm die Beamten, sich wegen seines Wohnunsproblems an die Stadtverwaltung zu wenden. Beherzigt hat der Mann diesen Rat aber nicht: Anstatt ins Rathaus ging er in eine Kneipe.  

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