Die Nachfrage ist in der Münsterstadt höher als das Angebot. Wie sich die Preise entwickeln, lesen Sie hier.
Ulm Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, historisch niedrige Zinsen, erhöhte Inflationsangst sowie nicht zuletzt die inzwischen erfolgte Erhöhung der Grunderwerbsteuer von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent haben im vergangenen Jahr die Nachfrage nach Wohnimmobilien in ger Region deutlich angekurbelt, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. Insbesondere in Ulm:
Die hohe Nachfrage bei sehr geringem Angebot lässt sowohl die Kauf- als auch Mietpreise für Wohnimmobilien in Ulm deutlich steigen. In fast allen Marktsegmenten herrscht laut IVD ein Nachfrageüberhang: ein Angebot für Miethäuser ist aufgrund einer überdurchschnittlich hohen Nachfrage kaum vorhanden.
Die Kaufpreise liegen aktuell durchschnittlich wie folgt: frei stehende Einfamilienhäuser 383000 Euro (Veränderung zum Frühjahr 2011 plus 1,6 Prozent, Doppelhaushälften 357000 Euro (plus 0,8 Prozent), Reihenmittelhäuser 287000 Euro (plus 2,1 Prozent), Eigentumswohnungen/ Bestand 1991 Euro pro Quadratmeter (plus 1,7 Prozent), Eigentumswohnungen/Neubau 2520 Euro pro Quadratmeter (plus 1,3 Prozent).
Der Quadratmeterpreis für eine Mietwohnung/ Altbau lag im Herbst 2011 bei 7,8 Euro pro Quadratmeter (plus 2,6 Prozent), für eine Mietwohnung aus dem Bestand bei 8,8 Euro pro Quadratmeter (plus 1,1 Prozent) und für eine Mietwohnung/Neubau bei 9,10 Euro pro Quadratmeter (plus 2,2 Prozent). (heo)
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