Senden Unbekannte haben in der Nacht auf Mittwoch mehrere Scheiben der evangelischen Kirche eingeworfen. 1500 Euro Schaden richteten sie dadurch an. Der Vorfall war nicht der erste dieser Art. Wie berichtet, gingen bereits am vergangenen Wochenende drei Bleiglasscheiben im Wert von rund 1000 Euro durch Steinwurf zu Bruch. Im vergangenen halben Jahr gab es außerdem immer wieder Fälle von Vandalismus und Müllablagerung an dem Platz, der als Jugendtreff bekannt ist.
„Da hört der Spaß auf“, sagt Sendens Polizeichef Günter Gillich zu den jüngsten Vorfällen. Das Ausmaß an Zerstörungswut gehe einfach zu weit, als dass die Vorfälle noch als „dummer Jungenstreich“ abgetan werden könnten. Nachdem es im März dieses Jahres wieder einmal zu Sachbeschädigungen gekommen sei, habe die Polizei die Kontrollen mit Unterstützung des Einsatzzuges und der Bereitschaftspolizei zunächst für die Dauer von rund drei Wochen verstärkt, erklärt Gillich. Mithilfe der Polizei Weißenhorn zur Nachtzeit und den Fußstreifen der Sicherheitswacht behielten die Ordnungshüter den Platz zunächst weiter genau im Auge. Von den bei der Kirche angetroffenen Jugendlichen seien jeweils die Personalien aufgenommen worden. Ihren Müll mussten sie an Ort und Stelle beseitigen, berichtet Gillich. Bei zwei Jugendlichen fanden die Beamten eine geringe Menge Haschisch. Danach habe erst einmal Ruhe geherrscht. Nun ist es wieder zu einem unerfreulichen Vorfall gekommen. Gillich betont, dass niemand etwas dagegen habe, wenn sich Jugendliche an dem Platz treffen. Allerdings seien Sachbeschädigung und Müll nicht hinnehmbar.
Hinweise an die Polizei Senden unter Telefon 07307/910000.