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Neujahrsempfang: Walz will zurück zum Wesentlichen

Neujahrsempfang

Walz will zurück zum Wesentlichen

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    Vor großem Publikum läutete Bürgermeister Josef Walz am Sonntag beim Neujahrsempfang in Pfaffenhofen das neue Jahr ein (oberes Bild). Bürgermeister Josef Walz (CSU), SPD-Vorsitzende Hildegard Feurich-Kähn und Andreas Wöhrle, Vorsitzender der Freien Wähler (von links), stießen einmal ganz harmonisch auf das neue Jahr an (unten links). Stellvertretend für alle sportlich erfolgreichen Jugendlichen der Marktgemeinde ehrte der Bürgermeister den 14-jährigen Lucas Biberacher für zahlreiche Erfolge im Kartrennen.
    Vor großem Publikum läutete Bürgermeister Josef Walz am Sonntag beim Neujahrsempfang in Pfaffenhofen das neue Jahr ein (oberes Bild). Bürgermeister Josef Walz (CSU), SPD-Vorsitzende Hildegard Feurich-Kähn und Andreas Wöhrle, Vorsitzender der Freien Wähler (von links), stießen einmal ganz harmonisch auf das neue Jahr an (unten links). Stellvertretend für alle sportlich erfolgreichen Jugendlichen der Marktgemeinde ehrte der Bürgermeister den 14-jährigen Lucas Biberacher für zahlreiche Erfolge im Kartrennen. Foto: Fotos: Uta Wittke

    Pfaffenhofen Mit ohrenbetäubendem Knall schossen die Böllerschützen den Salut für den Neujahrsempfang in der Marktgemeinde. Das Publikum drängte sich in der Aula der Hermann-Köhl-Schule, um die von Bürgermeister Josef Walz vorbereitete Rede zum Jahresbeginn zu hören und das neue Jahr gemeinsam zu begrüßen.

    Walz wünschte sich in seiner Ansprache eine Rückkehr zum Wesentlichen, eine Besinnung auf das, was wirklich wichtig sei.

    Er erinnerte an die nukleare Katastrophe im Frühjahr 2011 in Japan. Diese habe bereits ein erstes Umdenken eingeleitet. Statt einer Energiepolitik des „Höher, schneller, weiter“ sei jetzt die Verantwortung für die Zukunft in den Mittelpunkt gerückt. Walz sagte voraus, dass die Umsetzung dieses Prozesses für die Kommune in diesem Jahr ein wichtiges Thema sei, in das viel Arbeit gesteckt werden müsse. Erste Schritte auf diesem Weg kündigte Walz bereits für die kommende Woche an: dann gebe es die erste Sitzung gemeinsam mit der Gemeinde Holzheim, in der über das Klimaschutzkonzept beider Kommunen beraten werde.

    Der Bürgermeister thematisierte auch die wirtschaftliche Situation. Angesichts des Wankens der internationalen Finanzmärkte und des schweren Standes des Euro sei eine selbstkritische Haltung angebracht. Das Ringen um wirtschaftliche Stabilität innerhalb der europäischen Staaten spiegele sich auch im Haushalt der Kommunen wider. „Die Ausgaben steigen, aber die Einnahmen schwanken“, sagte Walz. Außerdem bekäme die Gemeinde immer neue Aufgaben diktiert, deren Finanzierung nicht gesichert sei. Eine radikale Reform täte Not, urteilte Walz, sei jedoch noch nicht in Sicht. Der Rathauschef regte an, sich auch im Hinblick auf die Wichtigkeit der Projekte und Aufgaben um einen neuen Blickwinkel zu bemühen.

    Im Anschluss an die Ansprache rief Bürgermeister Walz noch Lucas Biberacher auf die Bühne. In den Jahren 2010 und 2011 hatte der jugendliche Rennsportler zahlreiche Erfolge im Kartslalom eingefahren. Der 14-Jährige war unter anderem Meister des Schwäbisch-Alb-Pokals, der Allgäu-Runde, Bezirksmeister und Bayerischer Vizemeister geworden und wurde für diese Erfolge – stellvertretend für alle sportlich erfolgreichen Jugendlichen – von der Marktgemeinde geehrt.

    „Quietschfidele“ Lieder über Integration

    Für das musikalische Rahmenprogramm beim Empfang sorgte die Musikkapelle Beuren. Sie wurden ebenso begeistert beklatscht wie die Musikgruppe „Die Quietschfidelen“ mit Manfred Haber. Die Musiker mit Behinderung hatten für ihren Auftritt Lieder gewählt, die die Integration als Thema hatten.

    Auch nach dem offiziellen Teil kamen Bürgermeister und Politiker aus der Region, Vertreter der Geistlichkeit und zahlreiche Bürger beim Stehempfang miteinander ins Gespräch.

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