Von
Jens Carsten
. Am Mittwoch werden die Kühltheken eingebaut, am Freitag die Regale gefüllt und tags darauf soll sich die Schiebetür des
Tafelladens
beim Unteren Tor das erste Mal für Kunden öffnen: Dann können Bedürftige aus
Weißenhorn
,
,
und Buch in dem lilafarbenen Haus in der Hauptstraße 25 für wenig Geld
Lebensmittel
kaufen. Die Bereitschaft des
Roten Kreuzes
in
Weißenhorn
wird den Laden in dem ehemaligen Reformhaus betreiben, er soll mittwochs und freitags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Ein Einkaufskorb darf pro Person und Tag mit Lebensmitteln gefüllt werden, für einen symbolischen Preis von zwei Euro.
Michael Heinrich
, der Leiter der Bereitschaft des
Roten Kreuzes
in
Weißenhorn
, freut sich auf die Eröffnung: „Die Räume sind einfach genial.“ Wie berichtet wird die Stadt die Miete übernehmen, die Retter bezahlen für Strom und Wasser.
Heinrich
hofft, dass viele mittellose Bürger das neue Geschäft künftig nutzen: „Wir wollen das Projekt möglichst schnell bekannt machen.“
Ein Rückblick: Im Oktober hatten die Stadträte Plänen der BRK-Mitglieder zugestimmt, eine Filiale der Organisation „Tafel“ in der Fuggerstadt zu eröffnen. Die Initiative verteilt seit 1993 ausgemusterte aber einwandfreie Waren aus Supermärkten an bedürftige Bürger . Der Bedarf in der Fuggerstadt ist da: Zahlreiche Menschen sind auf staatliche Gelder angewiesen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Nach Angaben der Stadtverwaltung erhalten über 300 Weißenhorner „Hartz IV“, also finanzielle Hilfen für Nahrung und Kleider, viele weitere Wohngeld. Zunächst gab es Pläne, den Tafelladen im Rotkreuzhaus einzurichten. Weil es dort aber keinen Kühlraum gibt, hätten wohl nur vorgepackte Tüten angeboten werden können. Im ehemaligen Reformhaus werden die Kunden dagegen eine Auswahl vorfinden.
Mehr über die Tafel finden Sie hier.
Mehr über den Laden in Weißenhorn lesen Sie am Mittwoch in der Neu-Ulmer Zeitung.