Startseite
Icon Pfeil nach unten
Neu-Ulm
Icon Pfeil nach unten
Neu-Ulm
Icon Pfeil nach unten

Benefiz-Radtour: Wie der Lebensbaum krebskranken Kindern hilft

Benefiz-Radtour

Wie der Lebensbaum krebskranken Kindern hilft

  • |
  • |
  • |
    Ch. Eichenhofer
    Ch. Eichenhofer

    Neu-Ulm Drei Tage lang treten Fahrradfahrer Ende Juni für einen guten Zweck in die Pedale. Erstmals führt die „Tour Ginkgo“ dabei auch durch Neu-Ulm, Ulm und die umliegenden Landkreise. Unterwegs werden Spenden gesammelt, die der Aktion „Hand in Hand“ des Ulmer Förderkreises für tumor- und leukämiekranke Kinder zugutekommen. Die dreitägige Benefiz-Radtour, bei der auch viele Prominente in den Sattel steigen, wird von der Christiane-Eichenhofer-Stiftung organisiert und veranstaltet. Die Neu-Ulmer Zeitung sprach mit der Gründerin Christiane Eichenhofer über das Projekt „Hand in Hand“ und die Vorbereitungen der Tour.

    Was zeichnet das Ulmer Projekt „Hand in Hand“ aus?

    Eichenhofer: Die Mitarbeiter des Krankenhausdienstes kümmern sich um krebskranke Kinder an der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin. Sie erleichtern den kleinen Patienten den Weg zurück in das normale Leben. Es ist nicht nur damit getan, den Eltern im Krankenhaus eine Übernachtungsmöglichkeit zu geben. Wenn die Kinder aus der Obhut des Klinikums entlassen werden, folgen viele Probleme. Innerhalb des Projektes helfen Case Manager dabei, die Familie und Kinder wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

    Wie laufen bisher die Vorbereitungen für die Tour?

    Eichenhofer: Wir sind sehr zufrieden. Unsere Unterstützer in der Politik und Verwaltung knien sich wirklich rein. Man merkt richtig, wie die Leute sich mit der Sache identifizieren. Besonders Neu-Ulms Landrat Erich Josef Geßner und sein Stellvertreter Roland Bürzle waren immer für uns da, wenn wir eine Frage hatten. Zudem haben schon viele Schulen Sponsorenläufe organisiert und die Vereine engagieren sich auch. In vielen Gemeinden und Städten werden zudem unsere Ginkgo-Bäume verkauft. Der Erlös fließt dem Ulmer Projekt zu.

    Sind in den einzelnen Städten und Gemeinden auf der Strecke schon tolle Aktionen geplant?

    Eichenhofer: In Ulm wird uns Oberbürgermeister Ivo Gönner begrüßen. Stellvertretend für eine Ulmer Grundschule übergibt er einen Scheck, der mithilfe eines Spendenlaufs zusammengekommen ist. In Neu-Ulm erwartet uns Landrat Erich Josef Geßner. Die Inge-Aicher-Scholl-Realschule übergibt uns eine Spende und die Mountainbike- sowie die Hip-Hop-AG begrüßen die Fahrer mit Darbietungen. In Weißenhorn werden wir dann unsere Mittagspause verbringen. Es haben sich bereits mehrere Vereine, Organisationen und Firmen gemeldet, die dabei Spenden übergeben werden. Außerdem wollen Schüler verschiedene Vorführungen präsentieren. In Senden haben sich ebenfalls Vereine gemeldet, die die Zuschauer mit Auftritten unterhalten wollen.

    Welche prominenten Fahrer haben sich angemeldet?

    Eichenhofer: Michael Gaedt, schwäbischer Entertainer und Gründungsmitglied der Comedygruppe „Die Kleine Tiershow“ radelt mit. Genauso wie das Rechengenie Rüdiger Gamm. Auch der ehemalige Fußball-Nationalspieler Karl Allgöwer tritt für den guten Zweck in die Pedale. Kathy Kelly von der Kelly Family begleitet die Aktion im Begleitfahrzeug. Die Boxlegende René Weller unterstützt uns und noch viele andere bekannte Sportler.

    Ist es noch möglich, bei der Radtour mitzufahren?

    Eichenhofer: Wir können noch den ein oder anderen Radler mitnehmen. So eine Radtour kann man in keinem Reisebüro buchen. Außerdem ist es einfach toll, sich sportlich zu betätigen und dabei etwas Gutes zu tun. Interview: Philipp Schröders

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden