Ulm Für die Ulmer Mehrkampfgarde steht am Wochenende der Höhepunkt der Leichtathletik-Hallensaison an. Bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund kämpfen nach der verletzungsbedingten Absage von Mathias Brugger und Arthur Kleiber noch fünf Athletinnen und zwei Athleten des SSV 1846 mit. Medaillen können Stefanie Saumweber und Julius Sommer zugetraut werden. Saumweber ist für den Fünfkampf der Frauen gut gerüstet, hat sie zuletzt doch in jeder Disziplin neue Bestleistungen aufgestellt. Die 4000-Punkte-Marke kann fallen. Mit Liane Weber trifft Saumweber auch auf eine Ex-Ulmerin, die sich nach ihrer Rückkehr aus den USA der LG Stadtwerke München angeschlossen hat.
Zwei Jahre nach dem Gewinn des B-Jugendtitels tritt Julius Sommer erstmals wieder bei einem Hallenmehrkampf an. Die Meldeliste weist Sommer zwar nur als Zehnten aus, gemessen an den Leistungen der letzten Wochen dürfte der 18-Jährige aber weiter vorne landen. Mit im Feld ist auch Vereinskamerad Mario Habedank. Im Fünfkampf der weiblichen U20 und U18 sind die Voraussetzungen sehr unterschiedlich. Pauline Helber und Hanna Schrödersecker treten bei der U20 in einem Feld von gerade mal acht Starterinnen an, in dem einiges möglich ist. Dagegen treffen Annika Volquardsen und Nadja Stivala bei der U18 auf sehr viel Konkurrenz.
Die Spezialisten in der U18 treten zeitgleich bei den „Süddeutschen“ in Sindelfingen an. Größte Medaillenchancen hat hier Benno Freitag, der im Hochsprung als Zweiter gemeldet ist. Silas Ristl könnte im Kugelstoßen weit vorne landen. In die Nähe einer Medaille will auch David Hirschmann kommen. Stefanie Mayer hofft über 60 m auf einen Finalplatz. Stabhochspringer Heiko Hinneberg und die 4x200 m-Staffel der A-Jugend kämpfen um ihre letzte Chance auf die Teilnahme an den deutschen Jugendhallenmeisterschaften. (chu)