Neu-Ulm/Ulm Nach der deutlichen Niederlage gegen die TG Hegau Bodensee finden sich die Turner des TSV Pfuhl nun in der dritten Liga auf Tabellenplatz fünf wieder und müssen Boden gut machen. Beim Sechsten MTV Ludwigsburg (Sa. 15 Uhr) geht es deswegen nicht einfach nur um den Gesamtsieg.
„Wir sollten außerdem möglichst viele Gerätepunkte sammeln“, fordert Trainer Rolandas Zaksauskas. Dabei muss er auf noch unbestimmte Zeit auf Patrick Winter verzichten, der sich im letzten Wettkampf an der Schulter verletzt hat. Gerade am Pauschenpferd und den Ringen zählt Winter eigentlich zu den Leistungsträgern. „Unser Kader ist zum Glück in Breite sehr gut aufgestellt, sodass wir den Ausfall zumindest einigermaßen kompensieren können“, sagt Co-Trainer Michael Wolfgang.
Nach seiner Weltmeisterschafts-Teilnahme wird Rokas Guscinas in den Kader der Pfuhler zurückkehren und seinen ersten Saisonwettkampf bestreiten. Er konnte sich in Tokio für die zweite Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele in London qualifizieren.
Zweitligist Ulm hat Selbstvertrauen getankt
Die Rollen vor dem Zweitliga-Auftritt des SSV Ulm 1846 am Samstag (18 Uhr) beim TSV Buttenwiesen sind klar verteilt: Obwohl die Gastgeber in der Tabelle nur zwei Plätze vor den Ulmern rangieren und nur einen Zähler mehr auf dem Konto haben, ist die Truppe von Helmut Kehl der eindeutige Favorit. Immerhin haben die Ulmer am vergangenen Samstag in einem Krimi gegen den hoch gehandelten Favoriten TSV Monheim ein Unentschieden geholt und Selbstvertrauen getankt. Doch um ein ähnliches Ergebnis beim TSV Buttenwiesen zu erzielen, müsste den Aktiven um Simon Barth schon erneut ein ähnlich fehlerfreier Auftritt gelingen. (lev/arb)