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Reiten: Prominenz auf der Napoleonshöhe

Reiten

Prominenz auf der Napoleonshöhe

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    Der 36-jährige Toni Haßmann (hier im Vorjahr in München auf Baron) gewann unter anderem drei Mal hintereinander das traditionsreiche deutsche Springderby in Hamburg-Klein Flottbek und hat nun für das Oberelchinger Pfingstreitturnier im Klosterhof gemeldet.
    Der 36-jährige Toni Haßmann (hier im Vorjahr in München auf Baron) gewann unter anderem drei Mal hintereinander das traditionsreiche deutsche Springderby in Hamburg-Klein Flottbek und hat nun für das Oberelchinger Pfingstreitturnier im Klosterhof gemeldet. Foto: Imago

    Oberelchingen Den Machern des Oberelchinger Pfingstreitturniers – dieses Mal wird mit der 45. Auflage ein kleines Jubiläum gefeiert – ist es wieder gelungen, für die dreitägige Veranstaltung am kommenden langen Wochenende einen prominenten Reiter zu verpflichten: Toni Haßmann aus dem westfälischen Lienen, der unter anderem in den Jahren 2004, 2005 und 2006 jeweils mit seinem Pferd Collin das traditionsreiche deutsche Springderby in Hamburg-Klein Flottbek gewonnen hat. Dieses gehört zu den schwierigsten Springen der Welt.

    Der 36-jährige Toni Haßmann ist seit 2010 beim Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR), nachdem er zuvor Chefbereiter auf Gut Berl in Sendenhorst, der Anlage des früheren Klassereiters Hendrik Snoek, war. Seine sportlichen Erfolge sind vielfältig, hier ein kleiner Auszug, abgesehen von seinen Siegen in Hamburg (siehe oben): 2000 Sieger im Großen Preis von Münster; 2002 Erster in der Weltcupprüfung in Göteborg; 2004 Sieger bei der Weltcupprüfung in Verona und Gewinner des Großen Preises von Paris-Port de Versailles (CSI Vier-Sterne-Prüfung); 2009 Erster im Championat von Mannheim und Sieger im Großen Preis von Dublin/Irland (CSI Fünf-Sterne-Prüfung). Erfolgreich war er auch mehrfach mit der deutschen Mannschaft bei Nationenpreisen.

    Zu den Assen zählt auch Tim Hoster vom RV Altheim, der schon im vergangenen Jahr im Oberelchinger Klosterhof auftrat. Er hat wieder gemeldet und gehört als Träger des Goldenen Reiterabzeichens mit momentan 45 Siegen in schweren Prüfungen zu den ganz erfahrenen Teilnehmern.

    Noch ein Name sticht einem besonders ins Auge, wenn man die Teilnehmerliste liest: Whitaker. Nein, nicht John Whitaker, der in den Achtziger- und Neunzigerjahren der wohl erfolgreichste Springreiter Großbritanniens war, hat sich angekündigt, sondern sein Neffe Joe. Dieser ist ebenfalls sehr erfolgreich und kürzlich neuer Bereiter im angesehenen Stall Puschak geworden, nachdem dort Tobias Meyer gekündigt hat, um noch bessere sportliche Chancen bei Karl Schneider in Bonn zu suchen. Meyer gewann im Vorjahr auf Menthol den Großen Preis von Oberelchingen, hat aber fürs kommende Pfingstwochenende nicht gemeldet.

    Viele alte Bekannte geben sich wieder ein Stelldichein

    Ansonsten wird es beim Turnier, das insgesamt mit 30000 Euro dotiert ist (Großer Preis 10000/Flutlichtspringen 4000) ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten geben. Hier nur ein paar Namen der bekannten Reiter: Rudolf Arnold (Mehrstetten), Andreas Bucher (Oberelchingen), Uwe Carstensen (Riedheim), Monika Dirr (Illertissen), Benjamin Honold (Memmingen), Verena Karle (Dettinger Alb), Marc Maier (Steinheim), Walter Maucher (Illertissen), Wolfgang Puschak (Augsburg), Werner Sailer (Josefshof im Winkel), Edwin Schmuck (Illertissen) oder Maximilian Weishaupt (Jettingen).

    Höhepunkte sind wie immer das S*-Springen am Samstag, das S**-Springen sowie das Flutlichtspringen am Sonntag und der Große Preis am Montag. Dazu gibt es ein attraktives Begleitprogramm. So wird unter anderem nach dem Flutlichtspringen im Barbereich der von vielen Fernsehsendungen her bekannte Party-Schlagersänger Tobee (Sommerhit 2011 „Überdosis Glück“) für Stimmung sorgen.

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