Es war zum Haare ausraufen! Die Gäste aus Spielberg präsentierten sich nicht wie ein Absteiger, spielten taktisch klug und hatten vorne einige gefährliche Aktionen, aber auf der anderen Seite waren die Spatzen phasenweise drückend überlegen und hatten Chancen, um zwei
Spiele
für sich zu entscheiden. Vergeben wurden sie aber alle. Pechvogel Nummer eins war dabei Stürmer
David Braig
. Kein anderer Spieler im Ulmer Team kam so oft im gegnerischen Strafraum zum Schuss oder zum Kopfball, aber nie fand der Ball den Weg ins Tor. Das lag zum einen am famosen Spielberger Torhüter
Michael Werner
, zum anderen aber an
Braig
selbst. Auch als er nach toller Vorarbeit von Johannes Ludmann völlig frei stand, brachte er nur eine bessere "Rückgabe" zustande, so dass
Michael Werner
den Ball noch um den Pfosten zur Ecke lenken konnte (67. Minute). In der Schlussphase hatten die Ulmer, bei denen es in Sachen Einstellung und Kampf nichts auszusetzen gab, sogar noch Glück, als Gästespieler
Simon Zimmermann
mit einem Kopfball nur den Ulmer Pfosten traf (88.). Eine Niederlage wäre für die SSV-Kicker aber auch unverdient gewesen. Gegen das 0:0 konnten sie am Ende aber nichts sagen. Wenn man einfach das Tor nicht trifft, bleibt einem eben nur ein Punkt. Mehr zum
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