Die Ulmer Basketballer stehen im Halbfinale der Play-offs. Aber es war beim 85:76 im dritten Spiel gegen Braunschweig sehr spannend - kurz vor Schluss drohte der Traum zu platzen.

Dabei schien es eigentlich bis weit ins dritte Viertel hinein ganz glatt zu laufen für die Ulmer, die nach einem Korb von John Bryant gleich nach der Halbzeit mit 17 Punkten führten (48:31). Aber dann plötzlich ein Bruch im Spiel des Tabellenzweiten der Hauptrunde, der mit der Braunschweiger Zonenverteidigung gar nicht klar kam.
Schon im dritten Viertel schmolz der Vorsprung auf fünf Punkte und im Schlussabschnitt lag dann knapp fünf Minuten vor dem Ende sogar Braunschweig mit 70:67 vorn. Die wohl wichtigsten Punkte des ganzen Spiels machte Kapitän Steve Esterkamp mit einem Dreier von 70:70 und nach einem erneuten 72:73-Rückstand legten die Ulmer einen unwiderstehlichen Endspurt hin. Mit einer 13:0-Serie stellten sie vor 6000 vor Begeisterung tobenden Fans auf 85:73 und das Spiel war gelaufen.
"Keiner von uns hatte Lust, am Montag noch einmal acht Stunden nach Braunschweig zu fahren", kommentierte ein erleichterter Ulmer Spielmacher Per Günther.
Alle anderen Viertelfinalserien werden frühestens im vierten Spiel entschieden. Die Ulmer treffen im Halbfinale auf Berlin oder Würzburg.
Beste Werfer gegen Braunschweig waren Per Günther mit 18, John Bryant mit 15 sowie Dane Watts und Isaiah Swann mit je 13 Punkten. pim
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