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Gefährlicher "Streich" in Ingolstadt: 13-Jähriger blendet Piloten im Polizeihubschrauber mit Laserpointer

Gefährlicher "Streich" in Ingolstadt

13-Jähriger blendet Piloten im Polizeihubschrauber mit Laserpointer

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    Mit einem Laserpointner hat ein 13-Jähriger in Ingolstadt die Besatzung eines Polizeihubschraubers leicht am Auge verletzt.
    Mit einem Laserpointner hat ein 13-Jähriger in Ingolstadt die Besatzung eines Polizeihubschraubers leicht am Auge verletzt. Foto: DPA

    Der Polizeihubschrauber war Sonntagnacht gegen 21.40 Uhr zu einer Vermisstensuche im Stadtteil Haunwöhr eingesetzt. Die beiden Piloten überflogen gerade ein Wohngebiet, als grelle grüne Strahl aus dem Lasterpointer des Jugendlichen in den Nachthimmel schoss.

    Normalerweise ist das Licht kaum problematisch, aber in diesem Fall verursachte es laut Polizeisprecher Wieland Radlmaier bei beiden Beamten leichte Augenverletzungen, denn: Die Piloten trugen Nachtsichtgeräte und diese Geräte verstärkten die Wirkung der Laserstrahlen deutlich. Trotzdem - so der Polizeibericht - konnten die Piloten die Maschine sicher zu Boden bringen. Beide Beamte befinden sich jetzt in augenärztlicher Behandlung.

    Geschnappt wurde der junge Täter, weil die Hubschrauberbesatzung noch eine Polizeistreife am Boden zu ihm hin lotsten konnten, ehe sie abdrehen musste. Der Schüler hatte seiner Mutter bereits von seinem "Lausbubenstreich" erzählt, als die Polizei an der Tür klingelte. Jetzt muss sich der Jugendliche wegen eines versuchten gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr verantworten. Auf solche Straftaten drohen laut Polizei empfindliche Strafen. (haju) 

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