Der 28-jährige Schrobenhausener Markus Siebler, im vergangenen Jahr bei dem Festival mit dem "Regionalen Nachwuchspreis" ausgezeichnet, hat es als einziger Teilnehmer aus der Region auch heuer wieder geschafft, mit einem neuen Streifen ins Programm aufgenommen zu werden: Gleich am Eröffnungssamstag läuft "Die Maske aus Florenz". Die behutsam in Szene gesetzte und emotional sehr bewegende elfminütige Dokumentation porträtiert einfühlsam die schwerbehinderte Schrobenhausenerin Brigitte Paulowski, die seit 22 Jahren, nach einem schweren Verkehrsunfall bei Aichach, ihr jetzt nicht eben einfaches Leben zu meistern versucht.
2006 ins Leben gerufen, entwickelte sich "20min/max" von einer ursprünglich lediglich "Langen Nacht des kurzen Films" zwischenzeitlich zu einem sechstägigen internationalen Festival. Das abwechslungsreiche Programm läuft heuer vom 15. bis 19. Mai im Programmkino im Audi-Forum in Ingolstadt. Beginn ist dort jeweils um 20 Uhr. Samstag und Dienstag gibt es außerdem zusätzlich Vorstellungen um 22 Uhr.
Am 20. Mai um 19.30 Uhr beginnt im Großen Haus des Theaters Ingolstadt dann der Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbs: ein "Best Of" der bereits vorher bei Audi gelaufenen "Shorts" wird dabei gezeigt, angereichert mit weiteren skurrilen, lustigen, dramatischen und dokumentarischen Kurzfilmen. Im Theater findet anschließend auch die Preisverleihung statt. Durch den Abend führen Ensemblemitglieder des Hauses.
Organisiert wird das Kurzfilmfestival von xhoch4 | kultur in Kooperation mit dem Theater Ingolstadt und dem Audi-Programmkino.