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Fahrzentrum: Audi zieht an

Fahrzentrum

Audi zieht an

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    Rathauschef Bernhard Gmehling (stehend) begrüßte bei der Bürgerversammlung neben Projektleiter Christof Messner (links) auch Thomas Vogel, Leiter Werkstruktur, Anita Zach-Matthieu vom Landschaftsarchitekturbüro Weinzierl (Generalplaner), Dagobert Achatz, Leiter Audi Umwelt, und den Neuburger Architekten Clemens Herrle, der mit seinem Partner Christoph Herle die Gebäude für Audi plant und baut.
    Rathauschef Bernhard Gmehling (stehend) begrüßte bei der Bürgerversammlung neben Projektleiter Christof Messner (links) auch Thomas Vogel, Leiter Werkstruktur, Anita Zach-Matthieu vom Landschaftsarchitekturbüro Weinzierl (Generalplaner), Dagobert Achatz, Leiter Audi Umwelt, und den Neuburger Architekten Clemens Herrle, der mit seinem Partner Christoph Herle die Gebäude für Audi plant und baut. Foto: Manfred Rinke

    Fragen im Anschluss gab es wenige. Die meisten davon betrafen den Lärmschutz. Doch Bedenken aus den naheliegenden Stadtteilen Heinrichsheim und Bruck konnte Messner zerstreuen. Die vier Fahrstreckenmodule (Dynamikfläche, Rundkurs, Off-Road-Parcours und 600-Meter-Gerade) seien so konzipiert, dass sie den Lärm weg von der Besiedelung tragen. Wo verstärkt Lärm auftreten könnte, würden Gebäude (im Westen Richtung Heinrichsheim) oder ein dreifacher Schallschutz für Bruck im Süden und Südosten (mit Wällen und Schallschutzwand direkt an der Teststrecke) für „Ruhe“ sorgen. Zudem würde die Dynamikfläche für Brems- und Ausweichmanöver im Nordosten des Geländes automatisch bewässert, um ein Quietschen der Reifen zu verhindern. Und wenn Audi Motorsport mit seinen Rennfahrzeugen zum Testen auf die Piste geht, werden diese mit speziellen Schalldämpfern ausgerüstet. Keinen Fahrbetrieb wird es im übrigen an Sonn- und Feiertagen geben.

    Weil ein Besucher Sorge hat, dass er künftig von Heinrichsheim aus auf eine „grässliche Betonwand“ zufährt, bemerkte Projektleiter Christof Messner, „dass wir keine grässlichen Wände bauen“. Vor dem zwischen siebeneinhalb und über 19 Meter hohen Gebäuderiegel im Westen, wird es zudem eine durchgängige Bepflanzung geben.

    Bedenken wegen der Entwässerung zerstreute Amtsleiter Paul Leikam. Wie bereits berichtet, wird über das neue Pumpwerk am „Audi-Kreisel“ an der Staatsstraße Heinrichsheim entlastet, weil darüber künftig auch Bruck entsorgt wird.

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