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Projekt: Begehrtes Land

Projekt

Begehrtes Land

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    Mit viel Grün durchzogen wird die seniorengerechte Wohnanlage. Dort entstehen in den sechs nach Süden ausgerichteten Häusern insgesamt 58 Wohneinheiten.
    Mit viel Grün durchzogen wird die seniorengerechte Wohnanlage. Dort entstehen in den sechs nach Süden ausgerichteten Häusern insgesamt 58 Wohneinheiten.

    Neuburg Es ist alles geklärt. Die Grundstücke sind jetzt erworben, ein städtebaulicher Vertrag, der die Erschließung regelt, geschlossen. Mitte des Jahres wollen die Neuburger Immobilien-Bauträger Harald Rogalinski und Bernd Herrle mit ihrer Firma „Modern Living“ mit dem Bau ihres rund Zehn-Millionen-Euro-Projekts beginnen. Mit den drei am südlichen Rand des Baugrundstücks gelegenen Häusern geht es los. Im September folgen die drei restlichen Gebäude, die ebenfalls nach Süden ausgerichtet sind. Ein Jahr später sollen die insgesamt 58 seniorengerechten Wohneinheiten zwischen Münchener-, Richard-Wagner-Straße und Mozartweg bezugsfertig sein.

    46 der 58 Wohneinheiten sind schon reserviert

    Die Nachfrage danach beschreibt Harald Rogalinski als „sensationell“, zumal bislang noch keinerlei Werbung für das Projekt betrieben wurde. Ein Artikel in der Lokalzeitung sowie Mundpropaganda hätten dafür gesorgt, dass 46 der 58 Wohnungen – darunter auch exklusive Penthouse- und Dachterrassenwohnungen – bereits für Käufer reserviert sind. „Mit dieser Sicherheit im Rücken müssen wir nicht in Teileinheiten bauen, sondern können das Projekt gleich im Ganzen durchziehen“, sagt er. Die Erschließung der Anlage erfolgt über die Richard-Wagner-Straße. Innerhalb des mit viel Grün durchzogenen Areals wird es nur reine Wohnstraßen geben. Zu den drei Häusern wird auch ein Glaspavillon gebaut, der als Kommunikations- und Begegnungsstätte dienen soll. Die seniorengerechte Ausstattung der Niedrigenergiehäuser (KfW70) sieht unter anderem behindertengerechte Aufzüge, große Balkone und Terrassen vor. Um die Häuser zu heizen, hängt man sich an das Fernwärme-Vorzeigeprojekt der Stadt.

    Der jetzt abgeschlossene Grundstückserwerb sei problemlos verlaufen. Von der Stadt erhielt man einen schmalen Streifen zwischen Mozartweg und dem Baugrundstück. Von den Besitzern der Julius-Brauerei, denen das gesamte, gut 5,2 Hektar große Areal in innenstadtnaher Lage gehört, erwarben sie 1,2 Hektar. „Das ist sehr gut gelaufen, weil die Eigentümer den sozialen Synergieeffekt zum nahegelegen BRK-Heim erkannten“, erklärt Rogalinski.

    Konzept „völlig neu für Neuburg“

    Das Konzept der Wohnanlage bezeichnet er als „völlig neu für Neuburg“. Im Gegensatz zum betreuten Wohnen müsse kein fixer Betrag für eine Grundausstattung an Betreuung und Versorgung bezahlt werden. „Für unsere Anlage gibt es einen Leistungskatalog. Nur was einer in Anspruch nimmt, ob tägliche Mahlzeiten, Reinigungs-, Wäsche- oder Einkaufsservice, muss er auch bezahlen“, erklärt Rogalinski. Ambulante Pflege und soziale Dienste bietet das BRK als Kooperationspartner an.

    Weil einige der künftigen Eigentümer ihre Wohnungen vorerst als reine Kapitalanlage sehen und vermieten wollen, könnte sich auch der Mietmarkt in Neuburg etwas entspannen, glaubt er. Als Hausverwalter vermittelt „Modern Living“ im Auftrag der Eigentümer die Wohnungen kostenfrei. Wer möchte, könne sich dafür vormerken lassen.

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