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Eishockey: Deftige Packung für müde Panther

Eishockey

Deftige Packung für müde Panther

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    Jared Ross traf im zweiten Drittel für die Panther, was an der Packung in Nürnberg nichts änderte.
    Jared Ross traf im zweiten Drittel für die Panther, was an der Packung in Nürnberg nichts änderte. Foto: Archivfoto: xh

    Nürnberg Ausgerutscht ist der ERC Ingolstadt gestern Nachmittag beim Tabellenschlusslicht. Durch eine 1:7-Schlappe (0:2, 1:2, 0:3) in der Nürnberger Arena verloren die Schanzer ihre Spitzenposition in der Deutschen Eishockey Liga an die Adler Mannheim. Nach einer grottenschlechten Leistung war die Niederlage der Panther gegen die Ice Tigers in der Höhe verdient.

    Dabei waren die Gäste zunächst das klar bessere Team und traten auf, wie man es von einem Spitzenreiter erwartet. Rick Girard verpasste bereits nach zwei Minuten die Führung, sein Schuss sprang an den Pfosten des Nürnberger Tores. Dann folgte die kalte Dusche. Rob Leask prüfte Ian Gordon im Tor der Panther, der nur abprallen ließ. Der Puck blieb vor dem Tor liegen und Yan Stastny stand goldrichtig – 1:0 (7.). Bei Ingolstadt schlichen sich nun Stockfehler und Unsicherheiten ein, während die Franken sich aufs Kontern verlegten. Das zahlte sich in 11. Minute aus. Eric Chouinard schnappte sich ein schlampiges Abspiel von Timmy Pettersson in der neutralen Zone und drosch den Puck zum 2:0 ins linke obere Eck von Gordons Tor.

    Auch nach der Drittelpause blieben die Ice Tigers am Drücker. Drei Minuten waren gespielt, als Vitali Aab nach Querpass von Eric Chouinard das dritte Tor für die Franken. markierte. Danach wollte den Panthern kaum mehr etwas glücken und die Nürnberger gingen kein Risiko mehr ein. Selbst der Ehrentreffer blieb ein Strohfeuer. Luciano Aquino hatte sich nach Bully hinter dem Tor die Scheibe erobert und vor den Kasten gepasst, wo Jared Ross den Puck über die Linie stocherte (30.). Wer nun auf eine Aufholjagd gehofft hatte, sah sich getäuscht. Wieder war es ein individueller Fehler – Jakub Ficenec verlor die Scheibe in der eigenen Zone an Dusan Frosch – der den alten Abstand herstellte. Vitali Aab passte weiter auf Eric Chouinard und der traf zum 4:1 (32.). Nun wurde es hitzig auf dem Eis, die Nürnberger Yasin Ehliz und Martin Walter sowie Tyler Bouck durften in der Box ihr Mütchen abkühlen.

    Ein Nürnberger Powerplay brachte im letzten Drittel die Entscheidung: Eric Chouinard legte für Yan Stastnys auf und der machte das 5:1 (47.). Am Ende kam es dann noch richtig dick für die Schanzer. Bei eigenem Überzahlspiel verlor Ficenec den Puck an Greg Leeb und foulte dann den Nürnberger beim Versuch, seinen Patzer wieder wettzumachen. Leeb ließ die Gelegenheit nicht ungenutzt und verwandelte den fälligen Penalty mit einem trockenen Schuss ins linke obere Toreck (57). Bruder Brad Leeb setzte keine 60 Sekunden später mit einem Alleingang den Schlusspunkt und überwand Gordon im zweiten Versuch zum 7:1.

    ERC Ingolstadt: Gordon – Hambly, Ficenec; Reich, Aquino, Greilinger – Petterson, Likens; Girard, Gawlik, Motzko – Périard, Ryan; Bouck, Ross, Sparre – Mayr; Waginger, Retzer, Fical. – Zuschauer: 3978. – Tore: 1:0 Stastny (7.), 2:0 Chouinard (11.), 3:0 Aab (23.), 3:1 Ross (30.), 4:1 Chouinard (32.), 5:1 Stastny (47.), 6:1 Greg Leeb (57/Penalty), 7:1 Brad Leeb (59.).

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