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Feuerwehr Ammerfeld: Fast ein ganzes Leben bei der Feuerwehr

Feuerwehr Ammerfeld

Fast ein ganzes Leben bei der Feuerwehr

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    Koomandant Bernhard Weigl heftet dem frisch ernannten Ehrenkommandanten Ludwig Biber die Ehrennadel an.
    Koomandant Bernhard Weigl heftet dem frisch ernannten Ehrenkommandanten Ludwig Biber die Ehrennadel an. Foto: Michael Geyer

    Ganz im Zeichen von Ehrungen und dem Feuerwehrfest, das vom 1. bis 3. Juni über die Bühne geht, stand die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ammerfeld. Wie Vorsitzender Peter Burzler feststellte, liegen die Vorbereitungen voll im Plan. Doch fand der Verein auch noch Zeit für die Kameradschaftspflege bei einem Schafkopfturnier, einer Maifeier, einem Grillfest, einem Konzert, einer Weinprobe und der Weihnachtsfeier.

    Kommandant Bernhard Weigl erwähnte in seinem Bericht neben den internen Übungen mit Praxisschwerpunkten auch die Gemeinschaftsübungen mit der Emskeimer Wehr und die Großübung in Übersfeld. Zweimal wurden die Feuerwehrler zu Einsätzen gerufen: einmal zur Beseitigung von Sturmschäden auf der Staatsstraße, ein andermal wegen eines Wespennestes. Für 2012 stehe die Inspektion zusammen mit Emskeim und Rohrbach und ein Leistungsabzeichen an, das werde aber erst nach dem Fest angepackt.

    Bürgermeister Ernst Gebert, der sich auch als Schirmherr für das 125. Gründungsjubiläum zur Verfügung stellt, war mit der vorbildlichen, pflichtbewussten Arbeit zufrieden und stellte fest, dass neben den Festvorbereitungen auch große Akzente auf die Ausbildung gelegt wurden. Der Markt Rennertshofen habe als Partner der Wehr die Asphaltierung der Fläche vor dem Feuerwehrhaus in Auftrag gegeben. Falls noch Handlungsbedarf bei den Festvorbereitungen gegeben sei, bot er die Hilfe des Marktes an: „Wir stehen Gewehr bei Fuß.“

    Dass der Übungsfleiß trotz vieler Festvorbereitungen nicht gelitten habe, stellte auch Kreisbrandmeister Gerhard Pichler fest. Zusammen mit dem Vorsitzenden und Kommandanten überreichte er dann 15 verdienten Aktiven das Feuerwehrehrenzeichen des bayerischen Innenministers für 25-jährige Dienstzeit. Eine ganz besondere Ehrung erfuhr Ludwig Biber: Er stand der Wehr nicht nur 40 Jahre als Aktiver zur Verfügung – dafür gab es ebenfalls das Ehrenzeichen des Innenministers –, sondern hatte von 1984 bis 2007 das Kommandantenamt inne und leitete darüber hinaus noch den Verein als Vorsitzender von 1997 bis 2007. „Du hast den Verein geprägt und warst mit Herz, Leib und Seele dabei“, dankte Burzler dem verdienten Mitglied und ernannte ihn unter dem großen Beifall der Kameraden zum Ehrenkommandanten. Doch damit noch nicht genug der Ehre: Mindestens 50 Jahre, zum Teil auch schon länger, hielten 13 Mitglieder dem Verein die Treue und erhielten dafür eine Urkunde und ein Bierkrügerl.

    Mit dem Feuerwehrehrenzeichen des bayerischen Innenministers für 25-jährige Dienstzeit wurden ausgezeichnet: Thomas Weigl, Alfred Friedl, Hubert Schlosser, Josef Biber, Martin Hanrieder, Gerhard Gentner, Friedrich Mergel, Hubert Deschler, Erwin Schapfel, Franz Michalka, Bernd Burzler, Peter Burzler, Bernhard Weigl, Stefan Burzler und Hans-Josef Landes.

    Für mindestens 50-jährige Vereinstreue wurden geehrt: Josef Friedl sen., Ernst Lukas sen., Anton Helmer, Albert Burzler, Johann Landes, Johann Stoll, Josef Reile sen., Anton Hanrieder, Josef Biber, Bernhard Weigl sen., Johann Fischer sen., Hubert Schreiber und Franz Zabel.

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