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Umbau: Größere Kapazitäten

Umbau

Größere Kapazitäten

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    Gemeinsam auf der Baustelle: Christoph Müller, Leiter der Tagesstätte, Caritas-Geschäftsführer Hans-Peter Wilk und Gebäudeeigentümer Andreas Zierer.
    Gemeinsam auf der Baustelle: Christoph Müller, Leiter der Tagesstätte, Caritas-Geschäftsführer Hans-Peter Wilk und Gebäudeeigentümer Andreas Zierer. Foto: Sebastian Hofmann

    Eine psychische Erkrankung kann jeden treffen von heute auf morgen, sagt Christoph Müller. Er ist Leiter der Tagesstätte für psychisch kranke Menschen des Caritas-Verbandes Neuburg–Schrobenhausen. Bis zu 40 Leute besuchen jeden Tag die ambulante Einrichtung im Neuburger Bürgerspital. Viel zu viele für diese kleinen Räume. Mit der Platznot ist bald Schluss, die Tagesstätte zieht in wenigen Wochen um – und bleibt im Herzen der Stadt. Das neue Domizil entsteht am Hocheder-Platz, in dem Teil des Kaufhauses Zierer, indem sich bis vor rund anderthalb Jahren der Quelle-Laden befunden hat.

    Lange haben die Verantwortlichen des Cartisverbandes nach einer neuen Unterkunft für die ambulante Tagesstätte gesucht. Denn: Seit Jahren geht die Zahl derer, die dieses Angebot nutzen – und vor allem brauchen – nach oben. Die jetzige Unterkunft im Bürgerspital ist für 30 Besucher täglich ausgelegt. Bereits jetzt kommen tagein, tagaus zehn mehr.

    „Hier ist es ideal für uns“, schwärmt Tagesstätten-Leiter Christoph Müller beim Ortstermin am Hochederplatz. Noch ist das ehemalige Kaufhaus eine Baustelle, doch schon Anfang Juli soll die neue Stätte bezugsfertig sein. „Hier können meine Kollegen und ich besser helfen, weil wir allein durch das Raumangebot besser auf die Menschen eingehen können.“

    Die neue Tagesstätte erstreckt sich über drei Etagen: Keller, Erdgeschoss und erster Stock sind zusammen rund 550 Quadratmeter groß. Hier entstehen momentan mehrerer Gesprächs-, Arbeits- und Büroräume, sanitäre Anlagen und eine Küche. Alles wird behindertengerecht mit breiten Türen und einem Aufzug, der zu allen Etagen des Gebäudes führt. Die Tagesstätte ist eine Einrichtung, die psychisch kranken Menschen ambulant hilft, wieder einen strukturierten Tagesablauf zu erhalten. „Ambulant geht vor stationär“, so formuliert es Caritas-Geschäftsführer Hans-Peter Wilk. „Wir sind froh, dass wir diese Räumlichkeiten bekommen haben und hier in Zukunft noch besser arbeiten können.“ Kostenträger ist der Bezirk Oberbayern.

    Mit Gebäudeeigentümer Andreas Zierer hat der Caritasverband einen 15 Jahre laufenden Mietvertrag abgeschlossen. Jenem geht jetzt etwas Verkaufsfläche verloren. „Deshalb müssen wir einen Ausverkauf bei den Haushaltswaren machen“, sagt Zierer.

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