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Breitband: Kein Geld mehr verbuddeln

Breitband

Kein Geld mehr verbuddeln

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    Der Breitbandausbau beschäftigt den Gemeinderat Ehekirchen. Um kein Geld in den Sand zu setzen, will sich die Kommune beraten lassen und ein schlüssiges Leerrohrkonzept entwickeln.
    Der Breitbandausbau beschäftigt den Gemeinderat Ehekirchen. Um kein Geld in den Sand zu setzen, will sich die Kommune beraten lassen und ein schlüssiges Leerrohrkonzept entwickeln. Foto: dpa

    Ehekirchen Bisher setzte Ehekirchen auf Vorsorge, jetzt holt man sich beim Breitbandausbau professionelle Hilfe. Die Gemeinde prüft ein Leerrohrkonzept für Glasfaser, der Schlüsseltechnologie für schnelle Datenübertragung. Momentan ist die Kommune mit ihren 17 Ortsteilen über Funk, Glasfaser- und Kupferleitungen ans Internet angeschlossen. Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Karl Manstorfer von der IK-T-Gesellschaft (Regensburg) ein einheitliches Modell für die schnelle Auffahrt auf die Datenautobahn vor.

    Auch in Ehekirchen war die Gemeindeverwaltung in der jüngsten Vergangenheit darauf bedacht, bei anfallenden Tiefbauarbeiten stets Leerrohre mitverlegen zu lassen, durch die später einmal bei der Umstellung auf Glasfaser die Verbindungsleitungen der Breitbandtrassen eingezogen werden können. Doch die Technik hat sich geändert, mittlerweile werden die Glasfaserkabel in sogenannte Microliner eingeblasen. „Sind dann alle Leerrohre, die wir schon verlegt haben, für die Katz gewesen?“, spitzte Josef Meitinger seine Frage zu. So drastisch wollte es Karl Manstorfer dann nicht formulieren, er riet aber zu einem einheitlichen Konzept, um mittelfristig ein leistungsfähiges Netz mit Datenraten bis zu 50 Mbits installieren zu können. „Die Bandbreite verdoppelt sich schon heute etwa alle 20 Monate. Das Netz muss also mitwachsen können.“

    Rund 21000 Euro soll das Konzept die Gemeinde kosten. „Es besteht Handlungsbedarf“, meinte Bürgermeister Günter Gamisch. Eine Neuplanung sei nötig, wenn man auf die Glasfaser setze.

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