Weichering Die Liebe steckt bekanntlich im Detail. Somit auch in jenen Darstellungen, die am 10. und 11. sowie am 17. und 18. Dezember jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr im Pfarrstadel in Weichering das Geschehen jener Nacht zeigen, durch das sich die Glaubenswelt total veränderte. Zu sehen sind imposante Krippen, die dank der örtlichen Krippenfreunde als Veranstalter an den vier Tagen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Mehr als 2000 Jahre ist es her, dass Gottes Sohn in einem Stall in Bethlehem zur Welt kam. Und immer noch sind die Menschen tief beeindruckt, wenn sie im Kleinformat das auf Stroh gebettete Jesuskind in einem Futtertrog betrachten, umringt von Maria und Josef sowie den Hirten und Engeln. In erster Linie handelt es sich bei den ausgestellten Krippen um Darstellungen aus dem Privatbesitz örtlicher Familien. Die Verantwortlichen wollen dadurch die Freude und Liebe zur eigenen Hauskrippe hervorheben, gleichzeitig jedoch auch Anregungen zur Nachahmung geben.
Ein Höhepunkt ist die Weicheringer Kirchenkrippe mit mehr als 50, von der italienischen Künstlerin Angela Trippi per handgefertigten, Figuren. Der unschätzbare Wert dieser Krippe lässt sich daran erkennen, dass allein der Elefant mit einem Kaufpreis von 3000 Euro zu Buche schlägt. Zu sehen ist auch die Flucht nach Ägypten sowie die Herbergssuche. Die Ausstellung, die zugleich ein Teil des Ingolstädter Krippenweges ist, wird ergänzt durch Krippen aus verschiedenen Ländern dieser Welt. Gezeigt wird auch eine größere Krippe des Kulturhistorischen Vereins Donaumoos. Die offizielle Eröffnung der Weicheringer Krippenausstellung durch Monsignore Anton Keller findet am Samstag, 10. Dezember, um 14 Uhr statt. Der Geistliche wird dabei eine kurze Einführung über die Bedeutung einer Weihnachtskrippe geben. Zudem wird die Weicheringer Angermusik für besinnliche Stimmung sorgen. (mr)