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Mehr Bürgernähe im Piusviertel

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Mehr Bürgernähe im Piusviertel

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    Diskutierten über mehr Bürgernähe (von links): Linke-Stadtrat Jürgen Siebicke und Gabriele Schmidt aus München, die dort eines von insgesamt 13 Sozialbürgerhäusern leitet, zusammen mit Stadträtin Ulrike Hodek und Linke-Stadtverband-Ingolstadt-Vorsitzender Roland Hopp. Foto: Peter Skodawessely
    Diskutierten über mehr Bürgernähe (von links): Linke-Stadtrat Jürgen Siebicke und Gabriele Schmidt aus München, die dort eines von insgesamt 13 Sozialbürgerhäusern leitet, zusammen mit Stadträtin Ulrike Hodek und Linke-Stadtverband-Ingolstadt-Vorsitzender Roland Hopp. Foto: Peter Skodawessely Foto: Peter Skodawessely

    Der seit dem vergangenen Herbst von Roland Hopp geleitete Schanzer Stadtverband der Linken hatte zur "Anfachung einer breit gefächerten, vorbereitenden Diskussion hierüber" (so Ulrike Hodek) dazu eingeladen. Die Referentin kam aus München angereist: Gabriele Schmidt leitet in der Landeshauptstadt eines von dort insgesamt 13 "Sozialbürgerhäusern".

    Projekt gibt es in München seit eineinhalb Jahren

    Sie konnte so aus erster Hand über ihre Erfahrungen in und mit dieser dort seit anderthalb Jahrzehnten existierenden Einrichtung berichten. Schmidt, die davor im Sozialhilfereferat in München tätig war, informierte über die Vorteile solcher stadtteilbezogenen, dezentralen "Anlaufstellen für alle".

    In München seien diese als "stadtteilbezogene, bürgerfreundliche städtische Institutionen" konzipiert worden: "Es werden hier in Zusammenarbeit mit örtlichen freien Trägern weitgehend alle sozialen Dienstleistungen 'unter einem Dach' angeboten."

    Ziel dabei sei es, diese Dienstleistungen ämterübergreifend und bedarfsorientiert anzubieten, "aber auch die Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv mit einzubinden".

    In München umfasse - so Gabriele Schmidt - das Angebot in diesen Sozialbürgerhäusern unter anderem Leistungsbearbeitung nach Hartz IV, Arbeitsvermittlung, Jugendhilfeleistungen, Hilfe bei der Wohngeldbearbeitung, Obdachlosen-, Flüchtlings- und Migrantenbetreuung, Alterssozialhilfe, Unterstützung bei der Kindertagesbetreuung sowie Tagesmüttervermittlung und vieles andere mehr: "Und dies alles in einem einzigen Haus und mit nur einem einzigen Ansprechpartner für jeden 'Kunden'!"

    Jürgen Siebicke forderte am Ende des Abends: "Unsere Forderung nach Errichtung solcher Bürger- und Familienkompetenzzentren - wenn auch nicht in allen Ingolstädter Stadtteilen, aber doch in den in 'sozialen Brennpunkten' - sollte unbedingt auch in das hier in Ingolstadt in Arbeit befindliche 'Handlungskonzept gegen Armut' aufgenommen werden und anschließend möglichst bald realisiert werden!" (sko)

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