Neuburg-Schrobenhausen Christian Kutz ist zufrieden. Der Leiter der Abteilung Senioren und Betreuung am Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen zieht nach einem Jahr eine positive Resonanz für den Pflegestützpunkt – den bislang einzigen in ganz Oberbayern. Zwischen 30 und 40 Gespräche würden seine drei Mitarbeiterinnen, die sich zusammen eine Stelle teilen, jeden Monat führen. Damit würden sie mit anderen vergleichbaren Pflegestützpunkten gleichauf liegen.
Das Feedback, das Christian Kutz von etlichen Bürgern bislang bekam, sei immer positiv gewesen. „Sie sind meist sehr dankbar, dass es jemanden gibt, der sie umfassend berät“, erzählt er. Die meisten bislang gestellten Fragen hätten sich rund um die Pflegeeinstufung gedreht. Auch wenn eine Pflegestufe von der Krankenkasse abgelehnt wurde, hilft die Beratungsstelle weiter. Wie geht man in solchen Fällen vor? Was wurde eventuell bei der Begutachtung vergessen? Alles Fragen, die in kostenlosen Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen geklärt werden können.
Nachholbedarf sieht Kutz nach wie vor in der Werbung für die eigene Sache. Den Pflegestützpunkt bekannter machen – das ist sein erklärtes Ziel für das kommende Jahr. Er weiß aber auch, dass es einfach seine Zeit braucht, bis sich neue Einrichtungen in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben. „Erfahrungsgemäß dauert es drei Jahre, bis die meisten wissen, dass es uns gibt.“