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Hauptversammlung: SPD: Gutjahr wird von Parteifreunden geehrt

Hauptversammlung

SPD: Gutjahr wird von Parteifreunden geehrt

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    Janine Ehlers und Horst Gutjahr wurden für 25 und 45 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
    Janine Ehlers und Horst Gutjahr wurden für 25 und 45 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Foto: Manfred Reichl

    Für die Menschen da sein, die bohrenden Fragen der Zeit erkennen und darauf Antworten finden sowie für die eigene Überzeugung kämpfen – der SPD Ortsverein Neuburg sieht sich dieser sozialen Tradition der Partei nach wie vor verpflichtet. Die große Politik sei zwar wichtig, viel mehr jedoch das Engagement vor Ort, an der Basis, unterstrich Ortsvorsitzender und Neuburgs 3. Bürgermeister Horst Winter bei der Jahreshauptversammlung im Hotel Kieferl.

    Der Zuspruch der Genossen am Donnerstagabend war groß, der Versammlungsraum zur Freude des Führungsgremiums somit so gut gefüllt wie schon lange nicht mehr. Mitunter war die starke Mitgliederpräsenz ja auch eine Hommage an „SPD-Urgestein“ Stadtrat Horst Gutjahr, der unter langanhaltendem Beifall für seine 45-jährige Mitgliedschaft in der Partei mit dem Goldenen Abzeichen samt Urkunde ausgezeichnet wurde. Er gehöre zwar nicht mehr zu den Stimmenführern, schließlich müsse man es ab einem gewissen Alter etwas langsamer angehen lassen, betonte der Geehrte. Dennoch stehe er nach wie vor parat, sofern er gebraucht werde.

    Nach seinem kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte und insbesondere auf die 70er Jahre mit der ideologischen und intellektuellen Neuausrichtung Deutschlands, in denen die Wahlkämpfe noch voller Emotionen geführt worden seien, sprach Gutjahr auch von unsozialer Gerechtigkeit, die ihm am meisten Ärger bereite. „Das Feuer, dagegen anzukämpfen, habe ich noch“. In diesem Zusammenhang brachte er die geplante Fällung der Bäume an der Bürgermeister-Sing-Straße Ecke Pestalozzistraße ins Spiel. Es ergreife ihn die nackte Wut, wenn in einer Neujahrsansprache über die Wichtigkeit einer intakten Umwelt geredet werde, im Gegenzug aber an der oben genannten Stelle drei Bäume ein Opfer der Motorsäge werden sollen. Hätte ein Neuburger Unternehmer nicht massiv dagegen interveniert, „dann wären diese Bäume jetzt weg“.

    Mehr lesen Sie in der Wochenendausgabe der Neuburger Rundschau.

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