Neuburg Sie können Löffel verbiegen, Menschen verschwinden lassen, Gedanken lesen und als freundliche Vampire erfolgreicher Blut saugen als das Finanzamt. Gemeint sind die Magier der Ingolstädter Zaubertage. Gestern verzauberten sie im Neuburger Stadttheater gleich zweimal: Am Nachmittag verblüffte das Quartett die Kinder, beim Gala-Abend der Illusion unter dem Titel "Magic goes Neuburg" das große Publikum.

"Von wegen, vor Kindern zaubern ist viel einfacher, als vor Erwachsenen", sagt Sven Catello. Die Kleinen in der Ottheinrichstadt sind für den Organisator der Zaubertage sehr schlau, wenn es darum geht, was der da oben schon wieder weg- oder herzaubert. Der Magier findet aber stets neue Möglichkeiten, sein kleines Publikum in den Bann zu ziehen.
Im Vordergrund stand die Freude großer Illusionen, eingeleitet von Marc aus Rottenburg mit einem Hauch des Winters auf der Bühne. Jens Keidel aus Ingolstadt überraschte die Kinder mit indianischen Ritualen, bei denen gefesselt und geknebelt wurde, ohne dass es wehgetan hat.
Martin Siep war als Fürst der Finsternis auf der Bühne. Seine Tricks waren zum Reinbeißen. So erkannte er am Beißen eines Kekes, was für ein Tier sich dahinter verbirgt. In Neuburg waren es ein Elefant und eine Giraffe. Sven Catello selbst ließ der Fantasie freien Lauf. Er ließ Geldscheine durch die Kinderreihen wandern, ohne dass es bemerkt wurde, und zauberte ein Frühstück her. (xh)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: