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Gericht: Verängstigtes Opfer läuft mit gebrochener Nase davon

Gericht

Verängstigtes Opfer läuft mit gebrochener Nase davon

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    Verängstigtes Opfer läuft mit gebrochener Nase davon
    Verängstigtes Opfer läuft mit gebrochener Nase davon

    Lange hatte sich ein 18-Jähriger aus einer Donausmoosgemeinde Zeit gelassen, um doch noch reinen Tisch zu machen. Das ersparte dem jungen Mann jedoch nicht ganz das Gefängnis. Zwei Wochenenden muss er hinter gitter und außerdem 500 Euro Schmerzensgeld zahlen. Der 18-Jährige hatte einem Gleichaltrigen grundlos das Nasenbein gebrochen.

    Ziemlich brutal war der Vorfall bei jener Party im Oktober vergangenen Jahres. Das 18-jährige Opfer hatte Getränke in dem Bauwagen holen wollen, als es plötzlich von dem Angeklagten und dessen Freunden geschubst worden war. Unvermittelt hatte der angetrunkene Raufbold dem jungen Mann einen Faustschlag ins Gesicht versetzt und ihm dabei die Nase gebrochen und einen Riss im Jochbein verursacht. Danach drängten die drei Burschen ihr blutendes Opfer in eine Ecke und bewarfen es mit kleinen Schnapsflaschen. In Panik erlitt der 18-Jährige einen Asthmaanfall und wurde von weiteren Gästen aus dem Bauwagen bugsiert. Völlig außer sich vor Angst war der junge Mann in ein Dorf gerannt, hatte sich dort versteckt und per Handy einen Freund um Hilfe gebeten. Doch selbst da hatte der Angreifer nicht von seinem Opfer ablassen wollen und nach ihm gesucht.  Bis heute hat der eher schmächtige 18-Jährige Angst vor seinem ihm körperlich weit überlegenen Angreifer. So sehr, dass er sogar seinen Strafantrag zurückgenommen hat. "Ich habe Angst, dass es wieder losgeht", erklärte der Zeuge vor Gericht.

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