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Verschnaufpause vom Regenguss

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Verschnaufpause vom Regenguss

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    Innerhalb von vier Stunden stand in der großen Mehrzeckhalle die Versorgung der 1200 Radler - perfekt organisiert.
    Innerhalb von vier Stunden stand in der großen Mehrzeckhalle die Versorgung der 1200 Radler - perfekt organisiert.

    "Irgendwann ist einem der Regen wurscht", meinte Radler Thomas Maul aus Nürnberg, "schlecht ist es nur, wenn man stehen bleibt, da kühlt man total aus." Wie viele seiner "Leidenskollegen", die sich durch den Regen plagten, war er aber doch froh, erst mal ein trockenes Plätzchen in den beiden Turnhallen und im Pavillon der Volksschule gefunden zu haben, ehe es zwei Stunden später weiterging, damit die Etappe von 94 Kilometern zwischen Treuchtlingen und Aichach zu einem glücklichen Ende gebracht werden konnte. Etliche der Tourteilnehmer hatten sich die Marter der Regentour geschenkt und den Zug von Treuchtlingen nach Burgheim genommen, der "eindruckt voll" war, wie ein Zugfahrer berichtete.

    Drinnen im Trockenen dampfte der Kaffee, von dem die Faschingsgesellschaft Bertoldsheim gar nicht genug brauen konnte, da brutzelten die Pommes, wurden Schnitzel, Spaghetti, Tagliatelle und Currywurst über die Theke gereicht, und die Marktmusikkapelle spielte ein "Prosit der Gemütlichkeit". In der kleinen Halle unterhielt Tobias Ulm und brachte seine Botschaft "Nein zu Drogen" und seine Songs an den Mann. Gemütlich fanden es die Tourteilnehmer hier wie dort, streckten ihre Glieder, zogen das völlig durchnässte Gewand aus und tauschten es gegen das letzte trockene.

    Großes Lob der Veranstalter

    "Fühlen Sie sich hier wohl", lud Bürgermeister Albin Kaufmann die Radler zu ein paar Stunden zum Aufwärmen ein und tosender Beifall belohnte ihn und die ganze Mannschaft aus Mitgliedern der Gemeindeverwaltung, des Bauhofes, der Feuerwehr, des Sportvereins und weiteren Helfern, die es innerhalb weniger Stunden geschafft hatten, die ganze Versorgung von der Marktstraße in die Schule zu verlegen. BR-Radltour-Erfinder und Pressesprecher Thomas Gaitanides zeigte sich von den Burgheimern begeistert: "Ein besseres Wetter hätten Sie sich gar nicht wünschen können, da konnten Sie zeigen, was Sie leisten können", lobte er und erhob zum Dank für die logistische Glanzleistung den Markt zur Stadt: "Das war eine perfekte Werbung für Ihre Stadt Burgheim und Ausdruck einer grandiosen Gastfreundschaft."

    Lob gab es auch von Tour-Logistikchef Wolfgang Slama, der Kaufmann ein "pragmatisches und unbürokratisches Denken" bescheinigte. "Schon 2002 durften wir erleben, wie toll die Burgheimer unsere Mittagspause ausrichten. Es war die best organisierte in allen Etappenstädten."

    Unterdessen reparierten die Techniker vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub draußen ein paar Räder, und dann hieß es wieder für alle: "Raus in das Sauwetter!" Aichach mit einem Plätzchen im Trockenen und Sängerin Christina Stürmer, die den Radlern mit ihrem Hit "Ich lebe" ordentlich einheizen wird, lockte.

    Bei uns im Internet

    Mehr Bilder von der BR-Radltour unter

    neuburger-rundschau.de/bilder

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