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FC Ingolstadt 04: Orals mahnende Worte

FC Ingolstadt 04

Orals mahnende Worte

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    Zurück in die Anfangsformation: Mittelfeld-Akteur Leo Haas (rechts) winkt im morgigen Heimspiel gegen Alemannia Aachen nach den Gelb-Sperren von Caiuby und Ikeng ein Platz in der Startelf.
    Zurück in die Anfangsformation: Mittelfeld-Akteur Leo Haas (rechts) winkt im morgigen Heimspiel gegen Alemannia Aachen nach den Gelb-Sperren von Caiuby und Ikeng ein Platz in der Startelf. Foto: Roland Geier

    Ingolstadt Der April bringt in der 2. Fußball-Bundesliga bekanntlich die Wahrheit ans Licht – sowohl im Aufstiegsrennen als auch in der Abstiegsfrage. „Nach dem 2:1-Sieg von Hansa Rostock gegen Fortuna Düsseldorf am Donnerstagabend hat sich gezeigt, dass sich noch keine Mannschaft aufgegeben hat“, sagt Tomas Oral und fühlt sich bestätigt. Der Trainer des FC Ingolstadt 04 hatte bereits in den vergangenen Wochen trotz der Erfolgsserie von mittlerweile elf Spielen ohne Niederlage immer wieder davor gewarnt, „nicht nachlässig und zu bequem zu werden“.

    Am morgigen Sonntag (13.30 Uhr) gastiert nun das Schlusslicht Alemannia Aachen im Audi-Sportpark. Dabei könnten die Schanzer mit einem „Dreier“ einen echten „Big Point“ landen und sich mit dann 32 Zählern auf dem Konto bis auf Rang elf im Klassement verbessern. Doch von „Hätte, Wenn und Aber“ hält der Schanzer Chefcoach wenig. „Die Spannung vor der Partie ist hoch. Der Gegner kämpft ums Überleben und wäre froh, wenn er in unserer Situation wäre. Deshalb ist es wichtig, dass wir gegen Aachen unsere Leidenschaft und Bereitschaft der letzten halben Stunde aus der Duisburg-Partie zeigen, um die optimale Punktausbeute herauszuholen“, weiß Oral, der ein „ganz heißes Spiel gegen einen Konkurrenten auf Augenhöhe“ erwartet.

    „Wir biegen jetzt in die Zielgerade. Es sind noch sechs Endspiele, die wir vor der Brust haben – und wir brauchen Punkte. Deshalb müssen wir eine Topleistung abliefern, um Aachen in die Knie zu zwingen“, so der Schanzer Chefcoach. In die gleiche Kerbe wie sein Trainer schlägt Kapitän Stefan Leitl. „Erreicht haben wir noch nichts. Wir sind zwar seit nunmehr elf Spieltagen ungeschlagen, was das Selbstvertrauen stärkt. Aber mit 29 Punkten steigt man ab. Deshalb wollen wir die Serie weiter positiv gestalten“, sagt Leitl, der allerdings davon überzeugt ist, dass Aachen nicht leicht zu knacken sein wird. Auch Oral spricht von einem „unangenehmen Gegner“, der heute freilich vom Effekt des Trainerwechsels profitieren will. Das Tabellenschlusslicht, seit fünf Partien ohne Erfolgserlebnis, trennte sich kürzlich von Friedhelm Funkel und installierte den bisherigen U23-Coach Ralf Aussem als neuen Trainer, der in dieser Saison bereits am achten Spieltag auf der Alemannia-Bank saß und bei der SpVgg Greuter Fürth einen Zähler holte.

    Heller und Haas wohl in der Anfangsformation

    Für den FC Ingolstadt 04, der zu diesem „Abstiegsduell“ rund 6000 Zuschauer erwartet, kommt indes erschwerend hinzu, dass Tomas Oral seine Startelf umbauen muss. Sowohl Caiuby als auch José-Alex Ikeng kassierten gegen den MSV Duisburg jeweils ihre fünfte Gelbe Karte und sind daher gesperrt. „Wir haben so viel Qualität in unserem Kader, dass wir das kompensieren können“, ist Oral überzeugt. Aller Voraussicht nach werden wohl Florian Heller, der seine muskulären Probleme im Oberschenkel überwunden hat, und Leo Haas in die Anfangself rutschen.

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