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Fußball: Die Siegesserie hält an

Fußball

Die Siegesserie hält an

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    Frankfurts Torjäger Sascha Mölders kam gegen Ingolstadts Marvin Matip (weißes Trikot) gestern nicht zum Zug.
    Frankfurts Torjäger Sascha Mölders kam gegen Ingolstadts Marvin Matip (weißes Trikot) gestern nicht zum Zug. Foto: Foto: Roland Geier

    Frankfurt Der FC Ingolstadt schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Durch einen verdienten 2:1-Erfolg feierten die Schanzer nicht nur ihren dritten Sieg in Folge, sie konnten dadurch auch die Abstiegsplätze verlassen. Zumindest bis Sonntag rangieren die Oberbayern auf Rang 15.

    Trainer Benno Möhlmann hatte seine Erfolgself auf zwei Positionen umgebaut. Malte Metzelder spielte nach seiner Gelbsperre für Manuel Hartmann und Moritz Hartmann rutschte für den US-Amerikaner Edson Buddle in die Startelf.

    Der FC Ingolstadt begann im Frankfurter Volksbankstadion sehr couragiert und war die überlegene Mannschaft gegen verunsicherte Gastgeber, die nun schon seit acht Spieltagen auf einen Sieg warten. Trotz der Überlegenheit des FC 04 blieben Chancen jedoch Mangelwa-re. Dass es spielerisch nicht so klappte, daran sei der schlechte Rasen schuld gewesen, monierte FC-Kapitän Stefan Leitl. Dafür aber stimmte der Einsatz der Oberbayern. Dennoch musste Sascha Kirschstein Ende der ersten Halbzeit sein ganzes Können aufbieten, als er ein Geschoss aus etwa sechs Metern von Frankfurts Torjäger Sascha Mölders unschädlich machte.

    Frankfurter verteidigen gut

    Warum der FC in der ersten Halbzeit nicht zu zwingenden Chancen kam, dafür hatte FC-Chefcoach Möhlmann eine Erklärung: „Die Frankfurter Deckung verteidigte gut. Aber wir waren auch nicht zielstrebig genug vor dem Tor“, resümierte der 56-Jährige. Die zweiten 45 Minuten gingen die Schanzer giftiger an. Erst köpfte Markus Karl (46.) knapp am Pfosten vorbei. Doch nur zwei Zeigerumdrehungen später klingelte es im Tor der Frankfurter. Stefan Leitl, der sich auf dem linken Flügel durchgesetzt hatte, bediente Caiuby, der überlegt vorbei an Frankfurts Keeper Patric Klandt zum 1:0 einschob.

    Frankfurt biss sich in die Partie und kam auch zum 1:1-Ausgleich (63.). Allerdings half da Andreas Görlitz kräftig mit. Als der Flankenball auf den langen Pfosten segelte, wehrte er mit der Hand den Ball ab und Referee Bastian Dankert blieb keine andere Wahl als Elfmeter zu geben. „Es war ein klarer Strafstoß“, gab Görlitz nach der Partie zu: „Ich wurde von hinten geschubst und dann habe ich instinktiv zum Ball gegriffen.“ Gjasula ließ Sascha Kirschstein, der in seinem 100. Zweitligaspiel fehlerlos blieb, keine Abwehrchance. Die Schanzer aber kamen schnell in die Partie zurück. Erneut war es Stefan Leitl, der auf der linken Außenbahn seinen Gegenspielern weglief. Seine Flanke (68.) nutze Caiuby zum 2:1-Führungstreffer, als er höher stieg als Frankfurts Keeper und einköpfte. Zum Schluss wurden die Nerven der rund 200 mitgereisten FC-Fans dann noch einmal auf die Probe gestellt, als in der Nachspielzeit die Frankfurter an Kirschstein scheiterten.

    FC Ingolstadt: Kirschstein – Görlitz, Biliskov, Matip, Fink – Karl, Metzelder, Bambara (90. Pisot), Caiuby – Leitl (85. Gerber), Mo Hartmann (72. Buddle)

    FSV Frankfurt: Klandt – Stein, Schlicke, Müller, Gjasula – Wunderlich, Gledson, Cinaz, Heitmeier – Bouhaddouz, Mölders

    Zuschauer: 3102. Tore: 0:1 Cajuby (48.), 1:1 Gjasula (63.), 1:2 Cajuby (68.).

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