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Laufen: Heiß und spannend

Laufen

Heiß und spannend

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    Ausreichend Flüssigkeit sollen die Läufer des morgigen Halbmarathons in Ingolstadt zu sich nehmen. Im vergangenen Jahr wartete auf den Sieger Heiko Middelhoff im Ziel ein ganz besonderer Durstlöscher.
    Ausreichend Flüssigkeit sollen die Läufer des morgigen Halbmarathons in Ingolstadt zu sich nehmen. Im vergangenen Jahr wartete auf den Sieger Heiko Middelhoff im Ziel ein ganz besonderer Durstlöscher.

    Ingolstadt Ingolstadt wird am morgigen Samstag wieder einmal zur Laufstadt. Rund 2600 Sportler haben sich angemeldet, um den Ingolstädter Halbmarathon 2012 in Angriff zu nehmen. Dazu erwarten die beiden Veranstalter Roland Muck und Roland Knoll erneut mehrere Tausend Zuschauer, die die Läufer am Streckenrand lautstark anfeuern werden. Vor allem, weil für Samstag fast schon hochsommerliche Temperaturen über 25 Grad Celsius angekündigt wurden.

    „Für die Zuschauer ist das Wetter natürlich optimal, aber die Läufer werden damit vermutlich zu kämpfen haben. Sie sind aus den vergangenen Wochen ganz andere Temperaturen gewohnt“, glaubt Roland Knoll. Der Triathlon-Bundestrainer appelliert daher an die Vernunft der Sportler: „Die Läufer sollten auf jeden Fall genügend Flüssigkeit zu sich nehmen und sich an den sechs Verpflegungsstationen auch äußerlich mit Wasser abkühlen. Der ein oder andere sollte außerdem seine sportlichen Ambitionen zumindest überdenken und das Rennen vielleicht ein bisschen langsamer angehen.“

    Der Startschuss für die zwölfte Auflage des Ingolstädter Halbmarathons fällt auch in diesem Jahr wieder an der Konrad-Adenauer-Brücke (17 Uhr), doch danach läuft diesmal Einiges anders. Die 21,1 Kilometer lange Strecke wurde größtenteils geändert. Zum einen, um die Zufahrtswege der Ingolstädter Rettungsleitstelle auf der Schanz nur einmal und nicht wie zuletzt dreimal zu überqueren. „Außerdem versuchen wir so, Engstellen auf der Strecke möglichst zu vermeiden“, erklärt Knoll. Im vergangenen Jahr kam es an besonders engen Passagen immer wieder zu kleinen Staus und Rempeleien. Die neue Streckenführung sowie zum Teil getrennte Bahnen für „schnelle und nicht ganz so schnelle Läufer“ (Knoll) sollen das nun verhindern. An der Attraktivität des Halbmarathons in der Donaustadt hat sich durch die neue Strecke nichts geändert. Im Gegenteil meint Organisator Knoll: „Es ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Es geht hoch und runter, der Untergrund wechselt immer wieder und man läuft mal durch Menschenmassen, mal in der puren Natur. Es ist für jeden etwas dabei.“

    Zu den Favoriten zählen in diesem Jahr wieder altbekannte Gesichter. So wird Lokalmatador und Vorjahressieger Heiko Middelhoff vermutlich versuchen, sich dem Angriff von Christian Dirscherl aus Erlangen (Gewinner 2010) zu erwehren. Aus Neuburger Sicht dürfte insbesondere das Abschneiden von Bastian Glockshuber interessant sein. Bei den Damen könnte Mary O’Leary (Perlach) mit einem weiteren Sieg ihr Ingolstädter „Triple“ perfekt machen – sie gewann bereits 2010 und 2011. In der Äthiopierin Haimanot Haile und Julia Weniger (beide Ingolstadt) hat sie allerdings harte Konkurrenz.

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