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Würdiger Abschied

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    Tobias Bauer
    Tobias Bauer

    Neuburg Noch zwei Spiele stehen für Tobias Bauer als Trainer der SpVgg Unterstall/Joshofen in der Kreisklasse Neuburg an, ehe er den Verein nach vier Jahren in Richtung Grasheim verlässt. Deshalb will er sich am heutigen Samstag um 15.30 Uhr standesgemäß mit einem Sieg gegen Rennertshofen vom „Verein, den Fans und dem ganzen Umfeld verabschieden.“ Und eines ist jetzt schon klar: „Das wird für mich etwas ganz Besonderes!“

    Etwas „ganz Besonderes“ wurde seine letzte Saison in Diensten der Spielvereinigung allerdings nicht. „Wir haben uns mehr erhofft und vorgenommen“, lautet Bauers Fazit. Es gab einige Gründe, die einen besseren Saisonverlauf verhinderten. Da waren „die vielen Verletzungen, die geringe Trainingsbeteiligung und auch die schlechte Bilanz gegen die vorderen Mannschaften der Tabelle.“ Dennoch waren die Unterstaller lange dabei im Kampf um den Relegationsplatz, denn erst „der verkorkste Start nach der Winterpause“ ließ die Aufstiegsträume zerplatzen. „Das ist gerade diese Saison besonders bitter, weil es aufgrund der Ausgeglichenheit der vorderen Mannschaften nie so leicht war, Zweiter zu werden wie dieses Jahr“, weiß Bauer um die verpasste Gelegenheit.

    Immerhin konnte zumindest am vergangenen Wochenende gegen Straß ein versöhnlicher Saisonabschluss bereits eingeläutet werden. „Zunächst war es ein ausgeglichenes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften. Danach war klar, dass bei diesen Temperaturen das erste Tor entscheiden könnte und das haben wir erzielt. Straß hat dann auch noch etwas nachgelassen, weshalb wir am Ende zu einem verdienten 3:0-Sieg gekommen sind“, resümiert Bauer.

    Bauer: „Nächstes Jahr wird es schwerer“

    Auch, wenn sich der zukünftige Grasheimer bewusst ist, dass der Aufstieg nächste Saison „wieder schwerer zu bewerkstelligen“ sein wird, glaubt er daran, dass Unterstall/Joshofen „mit ein bis zwei Verstärkungen wieder oben mitspielen kann.“ Aber um ein paar mahnende Worte an seine Spieler kommt er nicht herum: „Dafür muss dann aber auch die Trainingsbeteiligung das ganze Jahr über gut sein.“ Warum dies diese Saison nicht der Fall war, könnte daran liegen, dass „für junge Spieler oft andere Dinge wichtiger sind und das Wetter in der Wintervorbereitung nicht gerade gut war.“

    Das letzte Spiel vor eigenem Publikum will Bauer „einfach nur genießen und sich würdig verabschieden.“ Doch trotz aller Wehmut ist er sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst: „Rennertshofen kann noch Zweiter werden und wird alles versuchen. Nach dem Sieg gegen die Türken sind sie bestimmt gut drauf und wollen zumindest den fünften Platzen vor uns verteidigen.“ Doch Bauer baut auf den Heimvorteil und hofft, die Ausfälle des „Liberos und eines Mittelfeldspielers“ kompensieren zu können.

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