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Ortstermin: Blick auf eine Großbaustelle

Ortstermin

Blick auf eine Großbaustelle

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    Über den planmäßigen Stand der umfangreichen Arbeiten in der Nördlinger Kläranlage informierten Ingenieur Resch und Oberbürgermeister Faul den Nördlinger Werkausschuss sowie die Bürgermeister der angeschlossenen Gemeinden.
    Über den planmäßigen Stand der umfangreichen Arbeiten in der Nördlinger Kläranlage informierten Ingenieur Resch und Oberbürgermeister Faul den Nördlinger Werkausschuss sowie die Bürgermeister der angeschlossenen Gemeinden. Foto: Jim Benninger

    Nördlingen Seit Mai 2011 wird an der Erweiterung der Nördlinger Kläranlage gearbeitet. Sie war 1978 am jetzigen Standort an der Aumühle in Betrieb genommen worden und ist derzeit die größte Hochbaustelle in der Stadt. Jetzt gab es Ortseinsicht für den Werkausschuss im Nördlinger Stadtrat sowie für die Bürgermeister der angeschlossen Gemeinden durch Ingenieur Resch, Bauleiter Schuster, Stadtwerkeleiter Bschorer, Werkleiter Bickelein und Stadtkämmerer Kugler.

    Oberbürgermeister Hermann Faul begrüßte dazu die Teilnehmer vor dem bereits in Bezug genommenen neuen Betriebsgebäude. Für den Umwelt- und Gewässerschutz, aber auch den Anschluss der Gemeinden Wallerstein, Reimlingen, Marktoffingen, Ederheim sowie Hohenaltheim und die damit nötige Erweiterung auf 70000 Einwohnerwerte werden in zwei Jahren rund 20 Millionen Euro verbaut. Den Großteil der Arbeiten nimmt vor Ort die Nördlinger Firma Heuchel mit einem Sechs-Millionen-Auftrag vor. Man liege gut im Zeit- und Finanzplan, so die Feststellung von Helmut Resch. Auf die Hochbauten entfallen 15,5 Millionen Euro, von denen derzeit Aufträge für 13,7 Millionen vergeben und 6,4 Millionen abgerechnet seien.

    Enorme Investitionen mithilfe der Bürger

    Mit diesen enormen Investitionen, für die man auch die Bürger zur Kasse bat, sollen die Reinigungsleistung verbessert, der eigene Energieverbrauch reduziert und Bauteile erneuert werden, um täglich rund 10000 Kubikmeter Abwässer zu reinigen. Zu den weiteren Baumaßnahmen gehören zwei Sandfänge, ein großes 7500-Kubik-Belebungsbecken, insgesamt sieben weitere Gebäude, neue Mess-, Steuer- und Leittechnik sowie zwei Gas-Blockheizkraftwerke. Diese könnten im Juni bereits wieder laufen und damit die Betriebskosten senken, sagte Resch. Im September gehe dann wohl die neue Abwasserreinigung sowie die Schlammentwässerung in Betrieb und im Oktober könne man mit dem Laufen der kompletten neuen Anlage rechnen. Bis Frühjahr 2013 seien zudem noch Grün- und Außenanlagen anzulegen, so Ingenieur Resch bei dem knapp einstündigen Rundgang.

    Seine erste öffentliche Sitzung im Besprechungszimmer des neuen Betriebsgebäudes führte dann der Werkausschuss durch, wobei unter anderem auch Beschlüsse aus der nicht öffentlichen Sitzung vom 29. März bekannt gegeben wurden. Nach diesen macht die Firma Heuchel auch die derzeitigen Arbeiten im Gewerbegebiet Anton-Jaumann-Industriepark für 219000 Euro sowie Thannhauser und Ulbricht die in der Walbergerstraße für 160000.

    Bei uns im Internet: Weitere Bilder von der Großbaustelle unter www.rieser-nachrichten.de

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