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Porträt: Ein ordentliches Fundament

Porträt

Ein ordentliches Fundament

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    Reinhard Seiler hat die Firma vor 13 Jahren in Möttingen gegründet.
    Reinhard Seiler hat die Firma vor 13 Jahren in Möttingen gegründet. Foto: Foto: fd

    Möttingen Reinhard Seiler ist jemand, den man auf gut Schwäbisch als „Schaffer“ bezeichnen kann. Diese Eigenschaft, die er gerne für sich in Anspruch nimmt, wertet der 47-jährige Unternehmer aus Möttingen auch als Garant für seinen beruflichen Erfolg, den er mit seiner Firma, die Hallen- und Gewerbebau Seiler GmbH, seit nunmehr 13 Jahren hat.

    Seiler bringt es mit seinem Unternehmen mittlerweile auf einen Jahresumsatz von rund zehn Millionen Euro und gehört damit zu den größten Anbietern von Gewerbe- und Lagerhallen aus Stahl in ganz Süddeutschland. Sein Erfolgsgeheimnis beschreibt er so: „Wir bieten alles aus einer Hand. Von der Bauantragsplanung bis zur Fertigstellung.“ Oberstes Ziel sei dabei die Zufriedenheit der Kunden. Hierzu tragen die hohe Qualität der Arbeiten und ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer entscheidend bei. Hinzu komme der Zeitfaktor, so Reinhard Seiler: „In der Regel dauert es 14 Tage von der Fertigstellung der Fundamente bis zur Übergabe der Halle.“ Kurze Montagezeiten und pünktliche Fertigstellung – das komme bei der Kundschaft gut an.

    Derzeit beschäftigt die GmbH 37 Mitarbeiter, davon eine Architektin und zwei Bauingenieure. Die übrigen sind Monteure, aus denen Seiler im Laufe der Jahre Spezialisten gemacht hat. Sechs „Trupps“, wie der Chef sie nennt, sind mit jeweils vier bis acht Mann draußen auf den Baustellen. Er kennt seine Leute genau und weiß, zu welchen Arbeiten er sie am effektivsten einsetzen kann. Dies trage zu einer hohen Effektivität und Präzision bei, erklärte der Firmenchef die Abläufe. Er selbst nehme jede einzelne Halle selbst ab und sei der Letzte auf der Baustelle. Trotz hoher Anforderungen herrsche ein gutes Betriebsklima. „Die Mitarbeiter wissen, dass sie mit allem zu mir kommen können und ich stets hinter ihnen stehe.“

    In diesem Jahr hat Seiler 63 Hallen mit Ausmaßen bis zu 5000 Quadratmeter gebaut. Für 2012 sind die Auftragsbücher ebenfalls schon gut gefüllt. So kann er sich auch leisten, von Weihnachten bis März seinen Betrieb zu schließen. Die Beschäftigten erhielten in dieser Zeit trotzdem den vollen Lohn.

    Trotz der guten Auftragslage denkt Seiler nicht daran, seinen Betrieb zu erweitern. „Irgendwo ist eine Grenze“, sagt er. Und die sei mittlerweile erreicht.

    Sein Kundenkreis umfasst Mittelständler aber auch Industrieunternehmen und bewegt sich im Umkreis von rund 100 Kilometern. Werbung zu machen hat er dabei nicht nötig. Die Kunden kämen ganz von selbst auf das Unternehmen zu, was Reinhard Seiler seinem guten Namen zuschreibt. „Die Mehrheit unserer Aufträge geht auf Mundpropaganda und Empfehlungen zurück.“

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