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Paula Print: Gibt es in der Zirkusschule Noten?

Paula Print

Gibt es in der Zirkusschule Noten?

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    Applaus! Applaus! Zeitungsente Paula Print mit Lena und Linus bei ihrer Trapeznummer.
    Applaus! Applaus! Zeitungsente Paula Print mit Lena und Linus bei ihrer Trapeznummer.

    Polsingen Keine Angst, Zeitungsente Paula Print will nicht den Beruf wechseln und jetzt Zirkusartistin werden. Aber spannend und interessant war ihr Besuch in der Zirkusschule Windspiel in Polsingen allemal. Ganz neugierige Reporterin hatte Paula viele Fragen: „Was ist eine Zirkusschule? Und was lernt man da? Und gibt es da auch Noten?“

    Die elfjährige Lena und ihr neunjähriger Bruder Linus blieben ihr keine Antwort schuldig. Denn Lena und Linus sind, ebenso wie ihr kleiner, dreijähriger Bruder Milo, die Kinder der Zirkusschullehrer Susi Anders und Andreas Anders-Wilkens, die schon seit acht Jahren in Polsingen ihre Zirkusschule Windspiel betreiben. Wenn Lena und Linus Zeit und Lust hatten, dann könnten sie jeden Tag in die Zirkusschule gehen, denn Zirkus heißt „Üben, üben, üben“, wie Susi Anders der Zeitungsente erklärte. „Aber wir üben nicht jeden Tag“, winkte Lena ab.

    Vertikaltuch und Trapez

    Dann wickelte sie sich in der, zum Übungsraum umgebauten Scheune des alten Bauernhauses in Polsingen, geschickt in zwei lange blaue Tücher ein, die von der Decke hingen. „Das ist ein Vertikaltuch“, erklärte sie. Gleich daneben hing ein Trapez, das Paula schon einmal im Zirkus gesehen hatte. Dort machte Linus für Paula ein paar Kunststückchen. „Aber am liebsten fahre ich Einrad“, erzählte er der Zeitungsente „auch bergab.“ Und damit hatte Paula auch schon drei Fächer der Zirkusschule kennengelernt, Einradfahren, Vertikaltuch und Trapez. „Dann gibt es noch Jonglieren, Hochstelzen laufen und Balancieren auf dem Seil“, setzte Susi Anders die Reihe fort und zeigte ihr ein gespanntes Übungsseil. Und Noten? – Die gibt es nicht auf der Zirkusschule. Die Kinder und Erwachsenen sollen einfach Spaß haben und etwas Neues lernen. „Jeder das, was ihm am meisten Spaß macht“, so die Zirkuslehrerin, „für Trapez und Vertikaltuch braucht man aber schon ganz schön viel Kraft.“ In einer kleinen Privatvorstellung balanciere Lena für Paula noch auf dem Seil und Linus jonglierte geschickt mit drei Bällen. Paula war echt beeindruckt. Dass das Erlernen von solchen Kunststücken viel Spaß macht, das konnte sie sich gut vorstellen. So viel Spaß, dass Kinder sogar freiwillig in die Zirkusschule gehen würden. Dazu bietet die Zirkusschule Windspiel in den Ferien Zirkuswochen an. Die nächste findet in Polsingen in den Pfingstferien in der Woche nach Pfingsten statt. Von Dienstag bis Samstag.„Am ersten Tag kommen die Kinder und suchen sich ein Gerät aus. Dann üben sie die ganze Woche und entwickeln selbstständig oder mit unserer Hilfe eine Zirkusnummer für die große Gala am Samstagnachmittag“, erzählt Susi Anders.

    Jeden Tag etwas Neues zu versuchen würde nichts bringen, denn Zirkus das heißt … „Ja, ja, üben, üben, üben“, das hatte Paula schon gelernt.

    Wer jetzt selbst Lust bekommen hat, sein Talent als Artist auszuprobieren. Bei der Zirkuswoche in Polsingen gibt es noch freie Plätze. Weitere Informationen über den Ablauf und die Kosten stehen im Internet unter www.zirkusschule-windspiel.de

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