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Afrika-Abend: Kaffeeduft, Trommeln und mitreißender Gesang

Afrika-Abend

Kaffeeduft, Trommeln und mitreißender Gesang

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    Beim Afrika-Abend im evangelischen Gemeindezentrum St. Georg präsentierten sich die Länder Ghana, Nigeria, Uganda und Äthiopien. Die Joyfulsingers begeisterten durch mitreißenden Gesang und Tanz. Im Hintergrund ist die nigerianische Gruppe „Nigerian Gospel Singers“ zu sehen.
    Beim Afrika-Abend im evangelischen Gemeindezentrum St. Georg präsentierten sich die Länder Ghana, Nigeria, Uganda und Äthiopien. Die Joyfulsingers begeisterten durch mitreißenden Gesang und Tanz. Im Hintergrund ist die nigerianische Gruppe „Nigerian Gospel Singers“ zu sehen. Foto: Heike Jahnz

    Nördlingen Trommelrhythmen, mitreißender Gesang, der Duft von frisch gerösteten Kaffeebohnen, Informationen und verblüffende Zauberei: Bunt und vielseitig präsentierte sich Afrika in Nördlingen – auf Einladung des Interkulturellen Frauencafés im evangelischen Gemeindezentrum St. Georg.

    Gut 100 Besucherinnen und Besucher waren dieser Einladung gefolgt, um dort zunächst die „Nigerian Gospel Singers“ zu erleben: eine Gruppe von jungen Männern aus der Gemeinschaftsunterkunft Nördlingen, die sich zu einer Musikgruppe zusammengefunden haben. Auf Initiative des Interkulturellen Cafés Nördlingen treffen sie sich einmal in der Woche im Jugendzentrum, um dort gemeinsam zu musizieren.

    Weiterhin stand auf dem Programm des Abends die Gospelgruppe „Joyfulsingers“ aus Ghana. Sie begeisterten mit ihrem perfekten Gesang, mitreißendem Tanz und afrikanischen Rhythmen. Yadite aus Äthiopien sorgte für Kaffeehaus-Atmosphäre mit der Vorführung einer äthiopischen Kaffeezeremonie. „Ich habe mir sagen lassen, äthiopische Frauen überleben ihren Tag nur, wenn sie im Rahmen dieser Zeremonie zusammen mit ihren Bekannten dreimal drei Tassen Kaffee trinken“, erklärte Friedrun Meyer. Im Namen des Frauencafés moderierte sie diesen Abend.

    René Fischer verblüffte die Besucher als Zauberer René mit seinen virtuosen Taschenspieler-Tricks und Faith Hurler informierte über das Schulprojekt „Jambozuri“ in ihrem Heimatland Uganda.

    In zwangloser Atmosphäre wurde so miteinander getanzt, viel gesungen und geklatscht. „Vieles an dem Abend erfolgte spontan oder in kurzer Absprache unkompliziert und selbstverständlich, als seien wir schon lange alte Freunde“, sagte im Nachgang der Veranstaltung Friedrun Meyer. Die Gruppe „Joyfulsingers“ aus Ghana habe vor ihrem Auftritt eine Stadtführung mitgemacht und dabei auch die St. Georgskirche besucht.

    In Vorbereitung des Abends habe außerdem die Nigeria-Gruppe ein original afrikanisches Essen zubereitet und setzte damit einen zusätzlichen kulinarischen Akzent.

    Meyer erklärte weiterhin, dass von den eingegangenen Spenden (der Eintritt war frei, aber es wurde um Spenden gebeten) 200 Euro an das Projekt der Ghanagruppe „Joyfulsingers“ gehen werde und 100 Euro kommen der nigerianischen Gruppe zugute, für die man Instrumente gekauft habe. (heja)

    Informationen über die Ghanaprojekte gibt es im Internet unter www.joyfulsingers-ghana.org.

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