Nördlingen Die kleinste Rieser Brauerei ist jetzt in Nördlingen beheimatet. Das „Maierbier“ wird inzwischen in der Industriestraße hergestellt und seit Anfang des Monats auch dort verkauft. Braumeister und Inhaber Christian Maier ist aus Wechingen in die Riesmetropole gezogen, weil nur hier ausreichende Möglichkeiten bestehen, sich im Fall des Falles noch ein wenig auszubreiten und günstiger erreichbar für die Kunden ist es auch. Der Umzug hat seinen Worten zufolge bisher rund 650000 Euro verschlungen.
Weil das ganze Projekt im Prinzip Stück für Stück und mit der Hilfe von Freunden realisiert wird, hat es gedauert. Was man übrigens auch im Internet nachlesen kann. Christian Maier hat den relativ langen Aufbau-Weg der Nördlinger Braustätte seit 2009 in einem Blog verewigt. Am einfachsten erreicht man den über eine Verlinkung auf der Maierbier-Homepage (www.maierbier.com) unter dem Menüpunkt „Aktuelles“. Und es wird noch ein wenig dauern, bis ins kommende Frühjahr hinein, dann könne man von einem Endpunkt des Projekts sprechen, sagt der Braumeister. Deshalb ist es ihm ganz recht, wenn das Geschäft in Nördlingen noch nicht auf Hochtouren läuft, denn vor allem Zufahrt und Parkmöglichkeiten müssen erst noch in Ordnung gebracht werden.
Kontakt zum Ordnungsamt
Darüber, wie viel Maierbier pro Jahr durch die Rieser Kehlen rinnt, will der Chef nichts sagen, der den Braubetrieb übrigens weitgehend allein stemmt, unterstützt von einer Hilfskraft. Er habe kein Interesse daran, am Ausstoß seiner Brauerei gemessen zu werden. Genauso wenig habe er übrigens im Moment vor, etwa auf der Nördlinger Mess’ ein Bierzelt zu betreiben. Wie er vielleicht trotzdem auf dem großen Volksfest präsent sein kann, darüber denkt er schon nach und sucht auch den Kontakt zu Jürgen Landgraf, seines Zeichens Chef des Ordnungsamtes und zuständig für die Mess’.
Trotz neuer Braustätte soll es übrigens erst mal bei den bekannten Maierbiersorten bleiben. Allerdings, schmunzelt Christian Maier, über ein Pils denke er schon immer wieder einmal nach. (-fd-)