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Jahreskonzert: Mitreißendes aus deutscher Feder

Jahreskonzert

Mitreißendes aus deutscher Feder

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    Anton Böswald (links) und Robert Minder (rechts) ehrten Lisa Weng für zehn Jahre und Steffen Minder für 25 Jahre Mitgliedschaft.
    Anton Böswald (links) und Robert Minder (rechts) ehrten Lisa Weng für zehn Jahre und Steffen Minder für 25 Jahre Mitgliedschaft. Foto: Foto: gne

    Utzmemmingen Glänzend aufgelegt haben sich die Stammkapelle und das Jugendorchester des Musikvereins Riesbürg unter Leitung von Birgit Minder am Samstagabend in der Römerhalle in Utzmemmingen bei ihrem Jahreskonzert präsentiert. Gemäß dem Titel „Made in Germany“ stand Blasmusik aus deutscher Feder im Mittelpunkt, und dabei ganz besonders das Werk des bekannten Allgäuer Blasmusikkomponisten und Arrangeurs Kurt Gäble.

    Den schmissigen Auftakt übernahm das Jugendorchester mit dem Konzertmarsch „Transformers“, bevor der Vorsitzende Robert Minder die vielen Besucher sowie die Ehrengäste begrüßte: Bürgermeister Willibald Freihardt, die Ehrenmitglieder Berthold Sigle und Horst Werrlein, und von der Bezirksvorstandschaft des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes des Bezirks Donau-Ries den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Anton Böswald und den Bezirksdirigenten Reinhard Reichherzer.

    Moderiert von Lena Götz und Theresa Minder meisterten die Jungmusiker des MVR ein vielfältiges Repertoire, angefangen vom Sternschnuppenwalzer von Alexander Pflüger, über das pfiffige Muppetshow-Thema, und dem rockigen „Trumpet Rock“ bis hin zum Finale mit der Biker-Hymne „Born to be wild“. Das Publikum honorierte die gute Leistung mit viel Applaus und bekam zum Dank mit den „Christmas Spiritual“ noch eine swingende Zugabe.

    Juniorprüfung bestanden

    Im Rahmen dieses Auftritts überreichten Anton Böswald und Robert Minder an 14 Flötenschüler die Abzeichen für ihre bestandene Juniorprüfung. Die Kinder werden im Rahmen einer Kooperation des Vereins mit den beiden Grundschulen von Birgit Minder unterrichtet. Mit sehr gutem Erfolg haben auch Patricia Brand, Theresa Minder, Anja Schöffler, Diana Singer und Jonas Traber ihre D1-Prüfung bestanden und erhielten die entsprechenden Abzeichen. Böswald würdigte die gute Jugendarbeit als „existenziell“. Minder dankte den Ausbildern für ihr Engagement.

    Das Musikprogramm der Stammkapelle war eine grandiose, musikalische Verbeugung vor dem Komponisten Kurt Gäble. Viele seiner Stücke schienen dem ambitionierten Mittelstufe-Orchester auf den Leib geschrieben. Jede Menge Hintergrundinformationen zu den Titeln lieferten die beiden Moderatorinnen Sarah Feldmeyer und Lisa Weng. Ausdrucksvoll in der Gestaltung und präzise in der Ausführung begeisterte die Blaskapelle mit dem feierlichen Konzertmarsch „Marcia Augusta“ und setzte mit der Komposition „Lichtblicke“ der emotionalen Vertonung des Gefühls Hoffnung einen ersten musikalischen Höhepunkt. Gleich acht „Volkslieder unserer Heimat“ hat der Unterallgäuer Komponist zu einem abwechslungsreichen Potpourri verarbeitet, in dem einzelne Register, wie die Klarinetten, Trompeten und Posaunen schöne Akzente setzten. Freunde der Böhmisch-Mährischen Blasmusik kamen bei der Polka „Böhmische Heimat“ von Alfred Böswald auf ihre Kosten. Dann wurde es fetzig.

    In den beiden mitreißenden Arrangements „Udo Jürgens live“ und „PUR in Concert“ von Kurt Gäble legten sich die Riesbürger Musiker so richtig ins Zeug. Auch beim Publikum, das mitsang und mitwippte, kam diese Facette der Blasmusik hervorragend an. Auf der Schlagerwelle gings auch weiter bei der Zugabe mit den größten Hits von Ralf Siegel, mit Dschingis Khan und „Ein bisschen Frieden“.

    Zwischen den Musiktiteln ehrten Böswald und Minder die Querflötistin Lisa Weng für 10-jährige und den Trompeter Steffen Minder für 25-jährige aktive Mitgliedschaft.

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