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Rosetti-Gesellschaft: Moesus ist jetzt Chefdirigent

Rosetti-Gesellschaft

Moesus ist jetzt Chefdirigent

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    Seit 2007 war das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau ohne festen künstlerischen Leiter. Jetzt ist Johannes Moesus Chefdirigent.
    Seit 2007 war das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau ohne festen künstlerischen Leiter. Jetzt ist Johannes Moesus Chefdirigent. Foto: Foto: pm

    Nördlingen/Bad Brückenau Johannes Moesus ist seit 1. Januar Chefdirigent des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau. Der Vertrag ist zunächst auf drei Jahre begrenzt. Seit 1997 ist Johannes Moesus Präsident der Internationalen Rosetti-Gesellschaft und setzt sich als künstlerischer Leiter der im Jahre 2000 von ihm gegründeten „Rosetti-Festtage im Ries“ für die Wiederentdeckung dieses Komponisten ein. Seit 2006 leitet er den jährlichen Themenschwerpunkt „Ludwigsluster Klassik“ der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Johannes Moesus hat sich als Spezialist für die Sinfonik des 18. und 19. Jahrhunderts und als musikalischer Entdecker mit Faible für bekannte und unbekannte Klassiker allgemeine Anerkennung erworben. In seinen Konzerten beweist der Dirigent klares Stilgefühl für das klassisch-romantische Repertoire und die Moderne. Werke unterschiedlicher Stilepochen verbinden sich in seinen sorgfältig konzipierten Programmen zu spannungsreichen musikalischen Aussagen. Schon seit den frühen 1990er Jahren mit Musikvermittlung befasst, verzeichnet er große Erfolge als Moderator eigener Konzerte mit integrierten Werkeinführungen.

    Wichtige Ratgeber

    Nach Studienjahren an den Musikhochschulen von Hannover, Frankfurt und Wien bei Karl Österreicher und Helmuth Rilling begann Johannes Moesus seine Karriere in Frankfurt und Stuttgart. Lorin Maazel, Michael Gielen und Sir Roger Norrington waren ihm dabei wichtige Ratgeber. Er arbeitete mit namhaften nationalen und internationalen Orchestern zusammen, darunter das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, das Rundfunkorchester Kaiserslautern des SWR, das Berner Symphonie-Orchester, das Spanische Nationalorchester Madrid, die Ungarische Nationalphilharmonie Budapest und zahlreiche Kammerorchester.

    Farbiges Repertoire

    Sein breit gespanntes und farbiges Repertoire spiegelt sich in seiner stetig anwachsenden Diskographie wider. Werke von Rosetti, Mozart, Haydn, Vanhal, Witt, von Winter, Woelfl, Hoffmeister, Goepfert, Kalliwoda, Rossini und Reinecke – darunter zahlreiche Weltersteinspielungen – sind unter seiner Leitung erschienen. Im Rahmen seiner regelmäßigen Aufnahmetätigkeit widmet er sich neben seinem fortdauernden Engagement für Antonio Rosetti vermehrt unbekannten Werken der Früh- und Hochromantik.

    Mit Rundfunkanstalten im In- und Ausland arbeitet Johannes Moesus regelmäßig zusammen. Der BR, der MDR, der NDR, der SWR, Deutschlandradio Kultur und der Deutschlandfunk/Deutsche Welle, der Schweizer Rundfunk und der Tschechische Rundfunk haben seine Konzerte produziert, aufgezeichnet oder live übertragen. (pm)

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