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Gesang: Musik ist ihr Leben

Gesang

Musik ist ihr Leben

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    Katrin Förch
    Katrin Förch

    Hainsfarth/München In zwei Wochen, genau am 15. Oktober, wird die Hainsfartherin Katrin Förch im Münchner Prinzregententheater an der Vorauswahl zum Bundeswettbewerb Gesang teilnehmen.

    „In Zeiten von DSDS war ich auf der Suche nach einer seriösen Alternative als Sängerin bekannter zu werden. Außerdem reizt es mich, im Wettbewerb mit anderen auch einmal gesanglich eingestuft zu werden“, erklärt Katrin Förch im Gespräch mit unserer Zeitung, was sie veranlasst hat, sich diesem Wettbewerb zu stellen. Natürlich seien auch die verschiedenen Preise – neben dem mit 3000 Euro dotierten Hauptpreis, gebe es einige Sonder- und Förderpreise – ein Ansporn, mitzumachen.

    Schon mit 18 Jahren Klavierlehrerin

    Von sich selbst sagt die 25-Jährige, dass Musik ihr Leben sei. Bereits mit 18 Jahren habe sie sich als Klavierlehrerin selbstständig gemacht, habe immer gerne in Chören gesungen und zum Beispiel bis vor einem Jahr noch den Jugend-Mädchenchor KanuMisu geleitet.

    Besondere Zugangsbedingungen habe es zu diesem Wettbewerb nicht gegeben. Man musste 30 Euro Startgebühr überweisen und ein Programm zusammenstellen: „Das war im Grunde die größte Hürde, dass man ein Repertoire von 45 Minuten vorweisen musste. Das ist schon krass, wenn man sich vorstellt, dass alle Teilnehmer 45 Minuten lang singen werden.“

    Beim Zusammenstellen des Programms seien die Veranstalter sehr entgegenkommend gewesen: „Das war sehr professionell, sie haben mir genau gesagt, wie viele Minuten mir noch fehlen würden, und machten entsprechende Vorschläge.“

    Katrin Förch wird in München neben eigenen Kompositionen auch Lieder von Hildegard Knef und Marlene Dietrich singen. Besonders vorbereiten, das werde sie sich nicht, geht sie eher unbekümmert an diesen Wettbewerb heran: „Meine eigenen Lieder, die sitzen ohnehin. Nur die Coverversionen, an die muss ich immer wieder einmal ran.“ Sicherlich werde sie auch die Zugfahrt nach München nutzen, um die Liedtexte noch einmal zu verinnerlichen.

    Gutes Erlebnis

    Selbst wenn sie es nicht bis nach Berlin schaffen werde, wo vom 28. November bis 2. Dezember im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin die Finalrunden stattfinden, sei sie davon überzeugt, dass sie dieser Wettbewerb weiterbringen werde: „Ich habe so etwas noch nie gemacht. Ich freue mich, andere Musiker kennenzulernen und darauf, was ich dort alles erleben werde. (heja)

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