Die Bürgerinnen und Bürger der württembergischen Riesgemeinden Riesbürg und Kirchheim sowie der Stadt Bopfingen haben sich gestern bei der Volksabstimmung zum umstrittenen Bahnprojekt „Stuttgart 21“ klar für den Bau des unterirdischen Bahnhofs in der Landeshauptstadt ausgesprochen. Wer mit „Ja“ stimmte, sprach sich für den Ausstieg des Landes Baden-Württemberg aus der Mitfinanzierung des Projektes aus, was dessen „Aus“ bedeuten würde. Diejenigen, die mit „Nein“ votierten, wollten, dass der neue Bahnhof wie geplant gebaut wird. Im einzelnen wurde so abgestimmt: In Riesbürg gab es 28,8 Prozent Ja-Stimmen, 71,2 Prozent stimmten mit Nein. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 41,8 Prozent. In der Gemeinde Kirchheim wurde so votiert: 33,0 Prozent Ja, 67,0 Prozent Nein. Die Wahlbeteiligung war hier 48,8 Prozent. Die Stadt Bopfingen stimmte so ab: 31 Prozent Ja, 69 Prozent Nein, Wahlbeteiligung: 39,3 Prozent. Bis Redaktionsschluss lag das Gesamtergebnis in ganz Baden-Württemberg noch nicht vor.
Volksabstimmung