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Ipf-Ries-Halbmarathon: 21,1 Kilometer durch blühende Landschaften

Ipf-Ries-Halbmarathon

21,1 Kilometer durch blühende Landschaften

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    Bei idealer Witterung zog sich das Läuferfeld wie ein bunter Wurm durch die herrliche Landschaft des Rieses und der angrenzenden württembergischen Nachbarschaft.
    Bei idealer Witterung zog sich das Läuferfeld wie ein bunter Wurm durch die herrliche Landschaft des Rieses und der angrenzenden württembergischen Nachbarschaft.

    Als im Jahr 2009 der Ipf-Ries-Halbmarathon zum ersten Mal ausgerichtet wurde, konnte noch nicht abgesehen werden, dass sich diese Veranstaltung zu einer festen Institution unter den Ausdauersportlern in der Region etablieren würde. So traten am vergangenen Samstag bei der vierten Auflage des Langstreckenlaufes fast 700 Läufer – darunter 29 Staffeln – an, um die 21,1 km von Nördlingen bis Bopfingen im Dauerlauf zu bewältigen.

    Bereits beim Start vor dem Reimlinger Tor kam das Gefühl einer Großveranstaltung auf, als das Feld der Athleten sich erst nach und nach in die Länge zog und es fast eine Minute dauerte, bis der letzte Läufer die Startlinie überschritten hatte. Vorbei am Kriegerbrunnen und über den Marktplatz ging es durch das Baldinger Tor, über den Bäumlesgraben und vorbei am Wilhelm-Christ-Bad in Richtung Lohmühle hinaus auf die freie Flur. Dabei zeigte sich bereits, dass mit diesem Wettkampf nicht nur Spitzenathleten angesprochen wurden, sondern auch ein breites Feld von Hobby-und Freizeitsportlern auf die Strecke ging. Auf den ersten zehn Kilometern über Kleinerdlingen, Holheim nach Nähermemmingen, wo bereits die Hälfte der Gesamtstrecke bewältigt war, zeigte sich das Läuferfeld noch als langer Wurm, der sich durch die Landschaft zog.

    Kräftiger Gegenwind kühlt, raubt aber auch die Kräfte

    Auf befestigten Feld- und Radwegen führte die Strecke zwischen grünen und gelben Feldern weiter über Utzmemmingen und Trochtelfingen bis Bopfingen. Dabei ging es auf der zweiten Hälfte der Strecke nicht nur leicht bergauf, auch ein frischer, teilweise sogar kräftiger Gegenwind sorgte für Kühlung, aber auch gehörigen Widerstand.

    Nachdem das Stadtgebiet von Bopfingen erreicht war, musste noch eine letzte Runde durch die Fußgängerzone gelaufen werden, bis die Ziellinie überschritten war. Während die Läufer schon auf freier Strecke beklatscht und mit Trommeln, Ratschen und Kochtöpfen angefeuert wurden, bereiteten die Zuschauer, aber auch eine Liveband auf dem gut gefüllten Bopfinger Marktplatz den Athleten einen lauten und würdigen Empfang. Für die nachfolgende Verpflegung war vor allem durch den Sponsor Erdinger (Alkoholfrei) gesorgt, auch bestand die Möglichkeit, sich die schweren und teils schmerzenden Beine massieren zu lassen. Mit Musik, vor allem aber beim Public Viewing des DFB-Pokalfinales konnte noch kräftig gefeiert werden.

    Als Erster erreichte der Vorjahreszweite Karlheinz Kurz vom TSV Harburg nach nur 1:14 Std. das Ziel, erste Frau war Katharina Kaufmann vom TSV Oettingen mit 1:27 Std. In ebenfalls 1:14 Std. finishte auf Platz zwei der Männer der erst 17-jährige Stephan Stockinger vom LAC Essingen. Jüngster Läufer auf der Gesamtstrecke mit gerade einmal 15 Jahren war Florian Steinacker vom TSV Nördlingen, der mit 2:09 Std. die Strecke absolvierte. Eine Minute vor ihm kam der älteste Läufer, Adolf Nowakowski (Jahrgang 1933) von der LSG Aalen nach 2:08 Std ins Ziel. Die schnellste Staffel, bestehend aus Rene Bachmann, Philip Scholz und Phuc Tran (SV Mergel-stetten), kam nach 1:22 Std. in Bopfingen an. Weitere Ergebnisse, aber auch zahlreiche Bilder und Fotos, sowie ein elfminütiges Video, sind ab sofort auf der Internetseite www.ipf-ries-halbmarathon.de abzurufen.

    Statistisch kommt auf zwei Läufer ein Helfer

    Ein derartiges Großereignis ist mit einem immensen organisatorischen Aufwand verbunden und daher auch nur mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Helfer auf die Beine zu stellen. Neben den vielen Helfern der ausrichtenden Vereine TSV Nördlingen und TV Bopfingen waren die Mitglieder der örtlichen Feuerwehren, Bauhöfe, Pfadfinder, aber auch des Roten Kreuzes und der Johanniter zusammen mit den freiwilligen Streckenposten unterwegs, um die Wege der Athleten abzusperren und den Verkehr zu regeln. Zusammen mit den Freiwilligen an den vier Verpflegungsstationen auf der Strecke selbst, an denen die Läufer mit Wasser und isotonischen Getränken, zum Ende hin auch mit Energieriegeln und Cola verpflegt wurden, kamen immerhin auf zwei Läufer ein Helfer.

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