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Fußball-Bezirksoberliga: Das Saisonziel heißt jetzt Rang zwei

Fußball-Bezirksoberliga

Das Saisonziel heißt jetzt Rang zwei

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    Auf der Außenbahn hat der Utzmemminger Johannes Geiß (vorne) für den Bezirksoberligisten TSV Nördlingen eine starke Rückrunde gespielt.
    Auf der Außenbahn hat der Utzmemminger Johannes Geiß (vorne) für den Bezirksoberligisten TSV Nördlingen eine starke Rückrunde gespielt. Foto: Dieter Mack

    Um die Motivation der Fußballer des TSV Nördlingen braucht man sich keine Sorgen zu machen, auch wenn der Landesliga-Aufstieg unter Dach und Fach ist (wir berichteten). Die Jungs von Trainer Karl-Heinz Schüler haben bereits ihr nächstes Ziel auserkoren: Platz zwei. Und dieser Plan ist durchaus realistisch. Die Nördlinger sind momentan Dritter, punktgleich mit dem Zweiten TSV Mindelheim, dessen Tordifferenz drei Treffer besser ist als die der Rieser. Gewinnen beide Teams auch an diesem Wochenende, kommt es eine Woche später zum direkten Schlagabtausch in Mindelheim. Zuerst muss die Schüler-Truppe aber ihre Hausaufgaben gegen den möglichen Mitaufsteiger SV Mering erledigen. Der gastiert heute um 15.30 Uhr im Gerd-Müller-Stadion.

    Gäste kämpfen noch um den Landesliga-Aufstieg

    Mering wird bei uns den Aufstieg perfekt machen wollen“, weiß TSV-Abteilungsleiter Werner Feil. „Wir schauen aber nur auf unser Spiel.“ Die Gäste werden nach der jüngsten 0:1-Niederlage gegen Memmingen II Vollgas geben, um bei vier Punkten Vorsprung auf die Relegation alles klar zu machen. Mit einem Blick auf das Restprogramm wird allerdings klar, dass die Jungs von Trainerfuchs Günter Bayer auch unter Druck stehen, denn am letzten Spieltag wartet der designierte Meister FC Affing auf den Tabellenvierten. „Im Fußball ist schon vieles passiert. Vielleicht brauchen wir drei Punkte, vielleicht reicht’s auch, wenn wir keinen mehr holen, das muss man abwarten“, meint Bayer. Die Verfolger aus Ottobeuren, Kaufbeuren und Bobingen haben aber das leichtere Restprogramm.

    Ein harmonisches Team nicht nur auf dem Platz

    Die Gastgeber um Kapitän Stefan Raab können derweil befreit aufspielen, was ebenfalls ein Pluspunkt sein kann, wenn die Einstellung stimmt. „Die Stimmung ist super und wir freuen uns auf unser letztes Heimspiel“, sagt Raab. „Wir sind in kürzester Zeit ein harmonisches Team geworden, auf dem Platz und außerhalb. Das wollen wir gegen Mering und Mindelheim zeigen.“ Die Verletztenliste beim Aufsteiger ist jedoch länger geworden. Neben den Langzeitverletzten Zgudziak und Höhenberger fehlt weiterhin Michael Sebald, der wegen Adduktorenproblemen passen muss. Zudem hat sich David Chlebisz beim 3:1-Heimsieg gegen Babenhausen das Wadenbein angebrochen. Für den 20-jährigen Deininger ist die Saison damit vorzeitig beendet.

    Coach Schüler steht daher nur ein Mini-Aufgebot zur Verfügung, da die Kreisliga-Mannschaft im Vorspiel auf den SV Donaumünster/Erlingshofen trifft und die A-Jugend ihr Spitzenspiel beim FC Stätzling bestreitet. Womöglich wird sogar Nico Oefele bei der U19 eingesetzt, da es für diese noch um die Meisterschaft in der Bezirksoberliga geht. Schüler bleiben also elf Mann, zwei Spieler der Reserve rücken auf die Bank. „Wir gehen personell auf dem Zahnfleisch, daher bin ich froh, dass wir es vorzeitig ans Ziel geschafft haben“, macht der Nördlinger Übungsleiter deutlich. „Wir wollen aber auch in den letzten beiden Spielen guten Fußball spielen.“

    Lobende Worte findet zudem Rigo Hof, der das Team bis zur Winterpause trainiert hatte: „Ich war überzeugt, dass die Jungs das Ziel erreichen, weil in der Mannschaft viel Potenzial steckt.“ Hof reiste vor Kurzem zum Heimspiel gegen Bobingen aus Stuttgart an und hat auch heute seinen Besuch angekündigt. Im Anschluss an die Partie findet die offizielle Aufstiegsfeier im bzw. vor dem Kiosk statt, wozu der TSV seine Zuschauer einlädt.

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